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„Warendorfer Weihnachtslichter“ abgebaut

Teamwork der besonderen Art

Warendorf

Die Lichter gingen aus, die Arbeit richtig los: Den spektakulären Blickfängen der „Weihnachtslichter“ folgte der Abbau.

Beate Trautner

Auch bei stürmisch-nassem Wetter immer ein Lächeln auf den Lippen: Michael Kantrowitsch. Foto: Beate Trautner

Am zweiten Weihnachtstag war Schluss mit dem Lichtspektakel: Um genau 23 Uhr gingen die „Warendorfer Weihnachtslichter“ aus. Der Lichterrundgang mit insgesamt elf Stationen hat drei Wochen lang die Bürger begeistert. Wann die Weihnachtslichter wieder erstrahlen, wird man sehen.

Am Sonntag hieß es erst einmal Abbauen. Um 9 Uhr morgens trafen alle verantwortlichen Helfer an den Abbaustellen für den Tag ein. Sie wollten so viel schaffen, wie möglich und so lange das Tageslicht reichte.

Michael Kantrowitsch, André Auer und Johannes Fortmann fingen zuerst an der Josefkirche an, während Jens Högemann und das freiwillige TaW-Team sich an den „HOTSpot“ beim Jugendzentrum machten.

Was vorher an Strahlern, Equipment und Kabeln auf die Kirchtürme gebracht worden war, musste nun wieder herunter. Zwei Tage Zeit nahmen sich die Organisatoren für alle Objekte – Runter geht es immer schneller“, bemerkte Michael Kantrowitsch mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Abbauen, solange es Tageslicht gibt

„Schade, dass abgebaut wird“, sagte eine Besucherin der Josefkirche, als sie die Abbauarbeiten sah. „Das war ein schöner Anziehungspunkt.“

„Es war schon ein wehmütiger Moment für mich, als um 23 Uhr die Lichter ausgingen und ich wusste, das war es jetzt“, erinnerte sich auch André Auer an den Abend davor. „Jetzt reicht‘s“, kontert Kantrowitsch, denn er hatte an dem letzten Lichterabend tatsächlich noch Wartungsarbeiten zu erledigen und das bei dem Sturm. Wind und Regen machten das ohnehin waghalsige Unterfangen an diesem, wie Auer witzelte, „dritten Weihnachtstag“ noch ungemütlicher.

André Auer beim Gedanken ans Ende

Und so ganz schnell ging es dann auch nicht. Jeder einzelne Strahler musste behutsam abmontiert und dann gesichert langsam nach unten gelassen werden. Um die Mittagszeit war die Josefkirche „erledigt“.

Währenddessen kam ein Anruf von Jens Högemann, dass der „HOTSpot“ abgearbeitet sei. Daraufhin gab es eine Planänderung und alle trafen sich beim ehemaligen Franziskanerkloster.

Das TaW-Team machte sich an die Demontage der äußeren Strahler, während Kantrowitsch auch hier auf die Spitze des Kirchturms kletterte. Es war ein „Teamwork“ der besonderen Art, denn natürlich hielten sich alle an die Maskenpflicht und den Mindestabstand, was den Abbau umständlicher machte. Insgesamt 16 Strahler waren in der Turmspitze der Klosterkirche angebracht und wurden nun langsam und Stück für Stück nach unten gelassen. Für den Nachmittag stand dann noch der Abbau der Strahler an der Stiftskirche in Freckenhorst auf dem Programm.

Maske und Abstand machen es nicht leichter

Am Montag sorgte das Team der LAM-Showtechnik aus Menden für den Abbau in der Innenstadt, wie zum Beispiel beim Modehaus Ebbers oder bei Intersport Kuschinski, während Kantrowitsch sich an die weiteren Kirchen machte.

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