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Hoffnungslauf für die Aktion Kleiner Prinz

Teilnehmer fröhlich unterwegs

Warendorf

1769 Läufer absolvierten beim Hoffnungslauf insgesamt 14 782 Kilometer und spülten damit fast die Maximalsumme von 15 000 Euro in die Kassen der Aktion Kleiner Prinz. Während Bürgermeister Peter Horstmann als gutes Beispiel voranging, war durchaus auffällig, dass im Start-Ziel-Bereich weniger Gedränge als in den Vor-Corona-Zeiten herrschte.

Von Stephan Ohlmeier

Andreas Wienker, Peter Scholz (beide Sparkasse Münsterland Ost), Sylvia Oertker (Vorsitzende Aktion Kleiner Prinz), Klaus Chmiel (Moderator des Hoffnungslaufes) und Bürgermeister Peter Horstmann freuten sich über die Neuauflage des Hoffnungslaufes.Das Warendorfer Mariengymnasium nahm mit der vielleicht größten Gruppe des Tages am Hoffnungslauf teil und sammelte damit reichlich Geld für die Aktion Kleiner Prinz..Diese Läufer setzten beim Hoffnungslauf ein Zeichen der Solidarität zu den Menschen in der Ukraine Marlies Hecker, Marie-Luise Mönnigmann, Jutta Hillecke und Karin Hülsmann schenkten Wasser aus. Foto: Stephan Ohlmeier Stephan Ohlmeier

„Endlich kann unser Hoffnungslauf wieder in Präsenz stattfinden“, freute sich Sylvia Oertker Vorsitzende der „Aktion Kleiner Prinz“ am Samstagmorgen. Bei besten äußeren Bedingungen begaben sich insgesamt 1769 Läufer auf die Strecken entlang des Emssees und durch den Emspark, um Spenden für notleidende Kinder zu sammeln. Pro gelaufenen Kilometer spendete die Sparkasse Münsterland Ost einen Euro, maximal aber 15000 Euro. Auch wenn die Zielmarke mit 14782,5 Kilometern am Ende des Tages knapp verfehlt wurde, ließ sich die Sparkasse nicht lumpen, den Maximalbetrag zu spenden.

Vorsitzende Sylvia Oertker

„Alles ist für die Kinder“, sagte Sylvia Oertker. Sie dankte neben den zahlreichen Läufern auch dem rund 40-köpfigen Organisationsteam um Helmut Weste­kemper, ohne dessen Einsatz der Hoffnungslauf in dieser Form nicht denkbar sei. Peter Scholz als Vorstandsmitglied der Sparkasse Münsterland Ost betonte: „Wir finden, dass das Engagement, das vor Ort geleistet wird, unterstützt werden muss.“ Der Hoffnungslauf sei eine Aktion „aus Warendorf für Warendorf“ und sei eine hervorragende Möglichkeit, auf die Arbeit der Aktion Kleiner Prinz aufmerksam zu machen.

Auch Bürgermeister Peter Horstmann ließ es sich nicht nehmen, die Laufschuhe zu schnüren: „Wir haben bei uns in der Stadtverwaltung noch einmal die Werbetrommel gerührt und unterstützen die Aktion Kleiner Prinz gerne.“ Während der Bürgermeister als gutes Beispiel voranging, war durchaus auffällig, dass im Start-Ziel-Bereich weniger Gedränge als in den Vor-Corona-Zeiten herrschte. Zu den größten Gruppen gehörte insbesondere das Mariengymnasium, die Senioren des Malteser-Marienheims und die Einradgemeinschaft Münsterland. Die Teilnehmer, die an den Start gingen, waren durchweg mit einem Lachen im Gesicht unterwegs und absolvierten die 1,5-, 3- und 6-Kilometer langen Runden teilweise mehrfach.

Gewertet wurden nicht nur Läufer, Jogger oder Walker, sondern auch Spaziergänger. „Gespanne“ wie Rollstuhlfahrer mit Begleitung oder Eltern, die ihren Nachwuchs im Kinderwagen über die Strecke schoben, wurden doppelt gezählt. Aber auch Einradfahrende und Hunde gingen in die Gesamtabrechnung ein.

Klaus Chmiel, die Stimme des Hoffnungslaufes, spornte alle Teilnehmenden an: „70 Cent pro Tag kostet das Essen und Trinken im Durchschnitt für ein Kind in unseren Hilfsprojekten. Jeder Kilometer lohnt sich also.“ Der Hoffnungslauf sei gerade für Kinder eine Möglichkeit anderen Kindern zu helfen, ohne ins eigene Portemonnaie greifen zu müssen. Zwischen den Emsbrücken schenkten fleißige Helfer an die durstigen Läufer Wasser aus und machten Werbung für die Aktion Kleiner Prinz. Auch Amnesty International und die Nepalhilfe Warendorf informierten am Rande der Strecke über ihre Ziele.

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