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Beirat wird aktiv

Thema der Zukunft: Mobilität

Warendorf

Im Spätsommer soll ein Beirat über ein Warendorfer Mobilitätskonzept beraten. Ziel: weniger Individualverkehr.

-jp-

Die Bürgerbusse - hier das Fahrzeug des Vereins Süd im Oktober 2019 – könnten mehr Pendler aufnehmen. Foto: Jörg Pastoor

Ein Beirat soll sich um die Umsetzung der wichtigsten Fragen für die Mobilität der Zukunft in Warendorf kümmern. Nach der Sommerpause, das erfuhr der Umwelt- und Mobilitätsausschuss am Mittwoch, sollen verschiedene Verbände, Politiker und interessierte Bürger gemeinsam überlegen, was anders werden muss, damit im Rahmen des Strategieplans Klima der Individualverkehr abnimmt.

Paul Schwienhorst (CDU)

Im ländlichen Raum, das machte Klimamanager Paul Hartmann bei seinem Vortrag deutlich, ist das (eigene) Auto für viele nach wie vor die erste Wahl. Mehr E-Autos auch in der Verwaltung, mehr Carsharing, aber auch eine höhere Quote beim mobilen Arbeiten von zu Hause aus seien Gegenmaßnahmen.

Simone Lutz (SPD) fehlte etwas: „Mir kommt Wasserstoff dabei zu kurz. Wir konzentrieren uns nur noch auf ,E`.“ Außerdem biete das Netz an Bürgerbussen noch nicht genug für Pendler an.

Was – zumindest für das Beispiel Hoetmar – nicht stimmt, wie Paul Schwienhorst (CDU) erwiderte: „Bürgerbusse können grundsätzlich Pendler aufnehmen. Wir in Hoetmar machen das auch. Und fahren ab 6 Uhr morgens.“

Um die politischen Gremien bei der Arbeitsaufnahme des Mobilitätsbeirats einzubinden, verständigte sich der Ausschuss darauf, dass es nach der parlamentarischen Sommerpause eine Beschlussvorlage dazu gibt. Im Sozialausschuss hatte es Kritik gegeben, dass es die zum Jugendparlament noch nicht gibt.

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