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Fettmarkt: Eintritt frei und ohne Zaun

Töttchen und Tradition

Warendorf

Der Fettmarkt in Warendorf findet statt. Haupttag bleibt der Fettmarkt-Mittwoch (20. Oktober), der allerdings etwas anders aussieht als sonst: Kein Zaun, kein Eintritt, abgespeckte Stände und die 3-G-Regel.

Von Joachim Edler

Susanne Bollmann (links) und Marktmeisterin Julia Heidkamp mit dem riesengroßen Fettmarkt-Herz, das während der Traditionstage am Historischen Rathaus hängen wird. Foto: Joachim Edler

Kein Zaun, kein Eintritt, abgespeckte Stände und die 3-G-Regel – das ist in diesem Jahr wohl die wichtigste Fettmarkt-Botschaft. Und, das die Traditionsveranstaltung vom 16. bis 20. Oktober überhaupt stattfindet, wenn auch in einer Light-Version. „Hauptziel war es, die Bestandteile des Traditionswochenendes darzustellen“, sagt Marktmeisterin Julia Heidkamp. „Und das ist uns gelungen.“ Töttchen und Tradition bleiben. Auch der verkaufsoffene Fettmarktsonntag (13 bis 18 Uhr) ist beantragt und findet stand heute auch statt, unterstreicht Susanne Bollmann, zuständig für Veranstaltungen und Stadtwerbung. Fester Bestandteil soll eine Neuauflage des temporären Freizeitparks „Linnenparks“ sein: der Kirmesrummel beginnt bereits am Samstag (16. Oktober) um 15 Uhr. Einmal zahlen – zweimal fahren ist die Devise an den Fahrgeschäften. Die Rabatt-Coupons liegen in der Stadttouristik aus und werden am Eröffnungstag auch noch verteilt. Eine Verlosung gibt es ebenfalls. Der obligatorische Schuss mit der Pistole, der traditionell das Fettmarktreiben eröffnet, bleibt wieder der stellvertretenden Bürgermeisterin Doris Kaiser vorbehalten.

Corona-Regeln am Fettmarkt-Mittwoch

Haupttag bleibt der Fettmarkt-Mittwoch (20. Oktober), der dagegen etwas anders aussieht als sonst. Trödelstände auf Abstand in den bekannten Straßen der Altstadt. Dafür mussten sich die Trödler vorher anmelden. Zudem gibt es einen Kram- und Landwirtschaftsmarkt neben dem Freizeitpark in der Linnenwiese – auch dieser fällt kleiner aus als vor Corona. Eintritt frei und ohne Zaun. Auf Grund der veränderten Platzsituation fallen der Viehmarkt und das Reitturnier in diesem Jahr aus. Zu bestaunen gibt es dafür aber einen Streichelzoo mit Muli, Ziegen und Mini-Ponys. Der Reit- und Fahrverein Milte-Sassenberg bietet vormittags ein geführtes Ponyreiten an.

Aufgrund von Corona werden der Wilhelmsplatz, die Emspromenade und die Allee bis zur Teufelsbrücke in diesem Jahr nicht bespielt. Das heißt, dass der Wochenmarkt am Dienstag wie gewohnt stattfinden kann. Auch am Samstag gibt es in der Innenstadt einen Wochenmarkt, der allerdings vom Historischen Markt auf den Kirchplatz verlegt wird. Neu ist: Samstag und Sonntag werden in der Innenstadt Info- und Verkaufsstände stehen.

Marktmeisterin Julia Heidkamp: „Jetzt hoffen wir nur noch auf gutes Wetter und viele Besucher. Diese sollten allerdings eine der 3-G-Regeln erfüllen. Denn stichprobenartig werden wir das kontrollieren. Eine Maskenpflicht gilt nicht.“

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