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Resolution Umgehungsstraße

Trecker-Protest gegen B 64 n

Warendorf

Vorbei an einem Spalier von Schildern auf denen stand „Warendorf First“, „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“ oder „Lösung für Warendorf statt Größenwahn“, mussten die Kommunalpolitiker am Donnerstag zu ihren Plätzen. Mit Treckern waren die von der Umgehungsstraße B 64n betroffenen Landwirte und Grundstückeigentümer zur Ratssitzung gekommen. Der Rat tagt aktuell in der Pausenhalle der Städtischen Gesamtschule zu einer Resolution gegen den als überdimensioniert empfundenen Ausbau.

Joachim Edler

Bernhard Kremann Foto: Joachim Edler

Wie es aussieht, wird sich auch Warendorf gegen den Ausbau der B 64n in der bisher geplanten Dimension stellen. Der Rat tagt aktuell in der Pausenhalle der Städtischen Gesamtschule zu einer Resolution gegen den als überdimensioniert empfundenen Ausbau.

Draußen vor der Tür hatte die Bürgerinitiative Verkehrskonzept Warendorf (BVW) noch einmal ihren Protest gegen die B 64 n kundgetan. Vorbei an einem Spalier von Schildern auf denen stand „Warendorf First“, „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“ oder „Lösung für Warendorf statt Größenwahn“, mussten die Kommunalpolitiker zu ihren Plätzen. Mit Treckern waren die von der Umgehungsstraße betroffenen Landwirte und Grundstückeigentümer zur Ratssitzung gekommen. Friedlich, mit Masken und Abstand, protestierten sie auf dem Busparkplatz vor der Städtischen Gesamtschule. BVW-Sprecher Bernhard Kremann würde sich wünschen, das auch Ratsmitglieder der CDU die Resolution gegen die B 64 n mittragen. „Oder sich wenigstens enthalten – das wäre ein Zeichen.“

Bisher hatte sich der Rat Warendorf mit der Mehrheit von CDU und FDP immer für die Umgehungsstraße ausgesprochen. Seit der Kommunalwahl im September gibt es aber neue Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat. Ein erstes Signal setzte bereits der Ausschuss für Umwelt und Mobilität. SPD, Grüne, FWG, Die Linke und Die Partei überstimmten dabei mit acht zu sieben Stimmen die CDU und die FDP.

Aktuell tagt noch der Rat.

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