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Jahresabschluss 2021

Unplanbarer Geldsegen: 10,6 Millionen Euro

Warendorf

Sechs Millionen Euro mehr Steuereinnahmen? Auch die verbessern den Jahresabschluss 2021 deutlich.

-jp-

Bleibt ein neues Hallenbad weiter auf der Investitionsliste? Die Priorisierungs-Arbeitsgruppe wird nach dem 9. August Empfehlungen abgeben.  Foto: Jörg Pastoor

Das Haushaltsjahr 2021 schließt mit einem Überschuss in Höhe von 6 294 875 Euro ab. Gegenüber dem fortgeführten Planansatz von minus 4 257 967 Euro ist eine Verbesserung um 10 552 843 Euro eingetreten.“ So sachlich steht es in der Kommentierung der Ergebnisrechnung des Stadtkämmerers Dr. Martin Thormann. Wie es kam, steht wenige Zeilen weiter: überplanmäßige, nicht erwartbare Steuermehreinnahmen von rund sechs Millionen Euro und weitere rund fünf Millionen Euro durch die Auflösung von Rückstellungen. Zu lesen ist das im Entwurf des Jahresabschlusses für 2021, der Bestandteil der öffentlichen Ratssitzung am Donnerstag (23. Juni) ist.

Die bisher geplante Verschuldung von 78,5 Millionen Euro bis 2025 wird, so Thormann weiter, so nicht haltbar sein, weil „alle bislang in der Finanzplanung vorgesehenen Investitionsmaßnahmen mittelfristig schon wegen begrenzter Projekt-, Planungs- und Baukapazitäten kaum umsetzbar sein werden“ Die interfraktionelle Arbeitsgruppe hatte alle Projekte erfasst, bewertet und bezüglich Priorisierung diskutiert. Am 9. August tagt sie letztmals. Danach wird entschieden: Was leistet sich Warendorf, was nicht?

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