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Dialogische Lesung

Verbaler Schlagabtausch zu Kopernikus

Warendorf

Nikolaus Kopernikus war Domherr des Fürstbistums Ermland in Preußen sowie Arzt. Er widmete sich zudem der Mathematik und der Kartographie. Und er war auch politisch sehr aktiv. Und auch hier hat er Bahnbrechendes bewirkt – nur weiß das kaum jemand. In einer dialogischen Lesung beleuchten Beate Trautner und Markus von Hagen in der Reihe „Berühmte Westpreußen“ das Leben und Wirken von Kopernikus.

Von Bund

Markus von Hagen und Beate Trautner präsentieren in der Reihe „berühmte Westpreußen“ eine dialogische Lesung, bei der Nikolaus Kopernikus im Fokus steht. Foto: privat

Die Erde dreht sich um sich selbst. Und zwar mit 1670 Kilometern pro Stunde. Das wissen wir heute.

Anfang des 16. Jahrhunderts kam eine solche Aussage einer Gotteslästerung gleich. Glaubte man doch damals, die Erde wäre der Mittelpunkt des Universums.

Und dann kam ein junger und mutiger Mann von knapp 30 Jahren namens Nikolaus Kopernikus, der sogar noch einen Schritt weiter ging. Er war der Erste der herausgefunden hat, dass die Erde ein Planet ist, der sich um ihre eigene Achse dreht und sich zudem wie die anderen Planeten um die Sonne bewegt.

Nikolaus Kopernikus, der Weltsichtveränderer steht im Fokus einer weiteren Veranstaltung aus der Lesereihe „Berühmte Westpreußen“.

Das Kulturreferat des Westpreußischen Landesmuseums präsentiert am Samstag (23. April) um 19 Uhr eine weitere dialogische Lesung mit Beate Trautner und Markus von Hagen in der Reihe „Berühmte Westpreußen“.

Die Liebe zur Astronomie

Diesmal haben sich Trautner und von Hagen den Hobby Astronomen Nikolaus Kopernikus ausgewählt. Ja, richtig, der große Kopernikus konnte seine Liebe zur Astronomie nie zum Beruf machen. Es blieb immer eine Leidenschaft für ihn, trotz seiner bahnbrechenden Erkenntnisse. Die beiden Akteure wagen in ihrer dialogischen Lesung also nicht nur einen Blick in die Sterne. Sie haben bei ihrer Recherche noch viele weitere wissenswerte Aspekte über die Zeit in der Kopernikus lebte und über Kopernikus selbst herausgefunden und werden ihren Gästen davon erzählen.

Kopernikus war auch politisch aktiv.

Kopernikus war Domherr des Fürstbistums Ermland in Preußen sowie Arzt. Er widmete sich zudem der Mathematik und der Kartographie. Und er war auch politisch sehr aktiv.

Und auch hier hat er Bahnbrechendes bewirkt – nur weiß das kaum jemand. Wer das Duo Trautner und von Hagen kennt, der weiß, dass es neben all dem „Input“ auch ein vergnüglicher Abend werden wird.

In verteilten Rollen werden die beiden wieder in einen verbalen Schlagabtausch gehen – mal kontrovers, mal einig – und die Geschehnisse rund um Kopernikus aufdecken. Und natürlich wird auch der Blick in die Sterne nicht ausbleiben und für Faszination unter den Besucherinnen und Besuchern sorgen.

Aber am Ende es bleibt dabei: Die Erde ist nicht nicht der Mittelpunkt der Welt.

Nikolaus Kopernikus Foto: Pressefoto
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