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SPD-Landtagskandidaten mit dem Rad vor Ort

Verkehrssicherheit muss weiter verbessert werden

Milte

Wie kann man die Verkehrssicherheit einer Straße besser austesten als mit dem Fahrrad dort unterwegs zu sein? Das dachte sich auch der SPD-Landtagskandidat Ralf Pomberg und wurde auf seiner Tour in Milte und Einen/Müssingen von Franz-Ludwig Blömker, Bernhard Ossege und Christa Pigulla begleitet.

-emil-

Christa Pigulla, Franz-Ludwig Blömker (l.) und Bernhard Ossege begleiteten Foto: Emil Schoppmann

Seit Jahren setzt sich Christa Pigulla mit dem Arbeitskreis Umwelt und Verkehr sowie im Bezirksausschuss für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit in Milte ein. An der Kreuzung der Landstraßen nach Einen und Ostbevern konnte sie jetzt dem SPD-Landtagskandidaten Ralf Pomberg die Situation erläutern. Sehr kurze Linksabbiegespuren und unzureichende Querungshilfen für den Fuß- und Radverkehr sind der Bürgerschaft und der Lokalpolitik schon lange ein Dorn im Auge. Das Treffen vor Ort zeigte deutlich das hohe Verkehrsaufkommen an der Durchfahrtsstraße auf – Hauptverbindung zwischen umliegenden Orten. „Bislang besteht eine Tempo-30-Zone lediglich im Bereich der Grundschule“, wünscht sich Christa Pigulla eine Verbesserung der Situation für Radfahrer und Fußgänger. Dass sich hier in Zukunft etwas ändern wird, ist bereits klar: Zum einen hat ein bevorstehender Neubau die Möglichkeit einer Verbreiterung des Rad- und Fußgängerweges erbracht.

Entschleunigung der Abbiegespur

Ferner ist die Kreuzung im Radverkehrskonzept aufgeführt, das einen Rückbau und damit eine Entschleunigung der Abbiegerspur vorsieht. Ziel müsse es sein, einen Weg zu finden, um die Geschwindigkeit automatisch zu reduzieren, hofft Pigulla auf bauliche Maßnahmen.

Bevor sie mit dem Fahrrad nach Milte fuhren, ließ Ralf Pomberg sich von Franz-Ludwig Blömker und Bernhard Ossege die drängendsten Radverkehrsprobleme in Einen-Müssingen erläutern und machte sich ein Bild vom schlechten Zustand des Radweges an der K 17 Richtung Telgte. Auf die Herstellung weiterer Querungsinseln und vor allem auf eine Verlängerung des Radweges an der Landesstraße bis zum Feuerwehrhaus drängen die Sozialdemokraten seit Jahren.

Sozialdemokraten drängen auf Querungshilfen

„Es wird viel von der Bedeutung des Radfahrens für Nahmobilität und Verkehrswende gesprochen, aber das Land tut einfach nicht genug dafür“, zeigte sich Ralf Pomberg am Ende überzeugt. „Als Landtagsabgeordneter wird es mir wichtig sein, dass die drängendsten Radwege an Landesstraßen wirklich bald gebaut werden. Die Kommunen müssen mehr Geld vom Land bekommen, damit die kommunalen Radverkehrskonzepte schneller realisiert werden können.“ Als Mitglied des Bauausschusses des Kreises Warendorf versprach der Landtagskandidat, sich mit der SPD-Kreistagsfraktion weiter für die Sanierung von Radwegen einzusetzen.

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