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Orgelbauverein

Veto des Finanzamtes bremst Lotterie aus

Freckenhorst

Weil man in den Finanzämtern Warendorf und Köln (zuständig für Lotterien in Nordrhein-Westfalen) offenbar sehr viel Zeit für eine gründliche Tageszeitungslektüre hat, hat sich der Losverkauf für die Lotterie des Orgelbauvereins um einige Tage verschoben.

Joke Brocker

Katja Finkenbrink erstand gestern die ersten Lose für die Orgelbau-Lotterie des Orgelbauvereins im Spielwarengeschäft von Rainer Kieskemper (2. v. l.). Darüber, dass die Lotterie nun nach einer Verzögerung endlich beginnen kann freuen sich Jan-Bernd Lammers (l.), Dr. Gunter Tönne (r.) und Hermann Flothkötter (2. v. r.). Foto: Joke Brocker

Gestern erstand Katja Finkenbrink die ersten beiden Lose bei Spielwaren Kieskemper, eine der insgesamt 18 Verkaufsstellen (auch in Warendorf und im Pfarrheim St. Lambertus in Hoetmar gibt es Lose).

Die Finanzämter hatten die ursprünglich geplante Abschlussziehung moniert, die Losbesitzern eine doppelte Gewinnchance garantierte. Beide Finanzämter hätten sich in der Folge aber sehr kooperativ gezeigt, berichtete Hermann Flothkötter, Vorsitzender des Orgelbauvereins. In Absprache mit der Stadt und den Finanzämtern gebe es nun keine Abschlussziehung und keine doppelte Gewinnchance mehr. Dafür sei nun bei jeder der drei Ziehungen (7. Juli, 16. September und 27. Oktober) ein Hauptpreis, nämlich eine Reise nach Rom oder an ein Ziel freier Wahl (Wert 1200 Euro), zu gewinnen. Auch viele eigentlich für die Abschlussziehung vorgesehene hochwertige Sachpreise würden nun auf die drei Einzelverlosungen verteilt. „Das macht unsere Lotterie noch attraktiver“, findet Jan-Bernd Lammers.

Am Verkaufsprozedere ändert sich nichts. Der Verkauf der Lose zur ersten Ziehung geht bis zum 4. Juli und beträgt damit allerdings nur noch etwa drei Wochen.

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