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„Urlaub ohne Koffer“ im Pfarrheim St. Marien

Viel Spaß in den Ferien

Warendorf

Urlaub kann auch ohne Koffer sehr entspannt sein – das erlebten mittlerweile zum zehnten Mal 25 Gäste von „Urlaub ohne Koffer“, die im Stadtgebiet von Warendorf spannende und unterhaltsame Tage erlebten.

Von Marion Fenner

Die Urlaubsgäste verbringen eine kurzweilige Woche im Pfarrheim St. Marien – das Angebot für den „Urlaub ohne Koffer“ ist dabei jeden Tag breitgefächert. Neue Kontakte werden geknüpft und Freundschaften geschlossen.   Foto: Marion Fenner

Kurzweilige Tage mit bequemer Anreise, ein unterhaltsames Programm, Geselligkeit und gemeinsame Mahlzeiten – das ist „Urlaub ohne Koffer“. Zum zehnten Mal findet die Seniorenmaßnahme „Urlaub ohne Koffer“ statt, die die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den katholischen Gemeinden im Stadtgebiet mit dem Caritasverband als „Reiseleiter“ vorbereitet haben und begleiten.

Urlaubsziel ist diesmal das Pfarrheim St. Marien. Jeden Morgen werden die 25 Gäste im Alter von 80 bis 95 Jahren von netten Chauffeuren zuhause abgeholt. Im Marienheim haben die Ehrenamtlichen schon das Frühstück vorbereitet. Am ersten Tag stand das Kennenlernen auf dem Programm. „Es ist immer wieder schön, dass die Senioren bei diesem Urlaub neue Bekanntschaften und sogar Freundschaften schließen“, berichtet Ulla Breuer, die zu den rührigen Gastgeberinnen und Gastgebern gehört. Abends bringt der Fahrdienst alle wieder nach Hause.

Auszeit vom Alltag

Pandemiebedingt musste der „Urlaub ohne Koffer“ in den vergangenen zwei Jahren ausfallen – umso mehr hätten sich die Feriengäste auf diese Auszeit vom Alltag gefreut, sagt Breuer. Nachmittags sorgte die Theatergruppe St. Marien für Unterhaltung. Viel Spaß hatte die Reisegruppe auch beim Gedächtnistraining und an einem kleinen Sportprogramm. Am Donnerstag war Daniela Kreickmann von der Verbraucherzentrale zu Gast, die über die Themen „Abzocke“ und Enkeltricks“ informiert. Die Urlauber erwartete auch noch ein Altstadtbummel, und ein Ausflug zum Hofcafé Lohmann nach Freckenhorst.

Mittags essen die „Urlauber“ gemeinsam, anschließend gibt es die Gelegenheit zur Mittagsruhe, um Kraft für das Nachmittagsprogramm zu tanken. Nicht alle Gäste wollen ruhen, weiß Breuer. Dort habe sich ein kleiner Spielkreis gebildet: Rummikub sei dabei besonders beliebt.

Die Gruppe der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Foto: Foto: Marion Fenner

Zehn Jahre „Urlaub ohne Koffer“ – das wurde natürlich auch noch besonders gefeiert. Als Überraschungsgäste sorgen die Warendorfer Sangesfreunde für Unterhaltung. Mitsingen war ausdrücklich gewünscht, die Texte wurden per Beamer an die Wand geworfen.

Diakon Tobias Tiedeken begrüßte die Urlaubsgäste im Namen der Pfarrei St. Laurentius. Beim „Urlaub ohne Koffer“ werde etwas möglich gemacht, was sonst nicht möglich wäre, sagte er. Besonders dankte er den Ehrenamtlichen, die für diese Sache „als Christen im Sinne Jesus Christi unterwegs sind“.

Viele Helfer sind seit vielen Jahren dabei. Horst Möllmann von der Gemeindecaritas Warendorf müsste sich in diesem Jahr allerdings von vier langjährigen Helfern verabschieden. Anneliese Rutten, Maria Kosel, Maria Venns und Franz-Josef Tacke werden im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein.

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