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Nikolausabend

Viele neue helfende Hände

Freckenhorst

37 Nikolaus-Gespanne waren am Montagabend in Freckenhorst unterwegs, um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Beim gemeinsamen Abendessen ließen sie den Abend Revue passieren und freuten sich über zahlreiche Neuzugänge.

Von Andreas Engbert

Über gleich 14 neue Ruprechte, die den Heiligen Nikolaus als Helfer begleiteten, freuten sich Obermuff Rainer Poppenborg (2.v.l.) und Primas Richard Poppenborg (r.).  Foto: Andreas Engbert

Den Abschluss des Nikolausabends im 75. Jahr des Nikolaus-Collegiums am Montag bildete das gemeinsame Abendessen aller Nikoläuse, Ruprechte und sonstigen Helfer im Stiftshof Dühlmann. Nachdem die festlichen Gewänder angesichts des überraschenden Schneefalls am Vorabend des Nikolausfestes zum Trocknen aufgehängt waren, stimmten alle das traditionsreiche Nikolauslied an. „Das hat schon gefehlt in den zwei Jahren“, merkte Primas Richard Poppenborg daraufhin an. Gleichzeitig war dem strahlenden Chef des Nikolauswesens der Stiftsstadt die Freude und Erleichterung über den gelungenen Wiedereinstieg in die Nikolausbesuche nach der Coronapause anzusehen.

Nikolaus-Primas Richard Poppenborg beförderte Jascha Stammkötter, Andreas Uhkötter und Matthias Kalthöner (v.r.) in die Reihen der Nikoläuse. Foto: Andreas Engbert

Viele der 37 Nikolaus-Gespanne waren vergleichsweise früh zurück von ihrer Tour. „Einige Kinder waren krank und manche Familien nicht zu Hause“, hatte Poppenborg festgestellt, dass sich der Nikolausabend wieder etablieren müsse.

Gleich 14 neue Ruprechte

An helfenden Händen mangelte es nicht: „Es ist beruhigend, wenn ausreichend junge Menschen sich bereit erklären, diesen Weg mitzugehen“, freute sich der Primas über gleich 14 neue Ruprechte: Marvin Stakenkötter, Thomas Helmer, Henning Nilles, Arne Uhkötter, Simon Stakenkötter, Leonard Berneis, Nikolas Fabisch, Merle Kahlert, Julian Hartmann, Eva Strübbe, Moritz Kahlert, Andrea Teeke, Leo Brunsmann und Max Feldmann.

Für ihr mehrjähriges Engagement als Nikoläuse wurden Marc Brunsmann zum Erzbischof und Markus Kesse zum Bischof befördert. Foto: Andreas Engbert

Erstmals als Nikolaus unterwegs waren Matthias Kalthöner, Andreas Uhkötter und Jascha Stammkötter. Aus seinen Erfahrungen berichtete Matthias Kalthöner, der in seiner „Diözese“ gleich mehrere Familien in Übergangswohnungen für Flüchtlinge besuchte: „Kinderaugen geben da ganz viel zurück“, zeigte sich der Neu-Nikolaus begeistert von den – trotz einiger Sprachschwierigkeiten – sehr bewegenden Besuchen in den Familien. Die drei neuen Nikoläuse wurden nach dem Brauch des Collegiums zu Weihbischöfen befördert. Für seine Tätigkeit als Kosistorial-Sekretär wurde Jascha Stammkötter zudem zum Weihbischof mit besonderen Aufgaben ernannt.

Die Zusatzbezeichnung „mit besonderen Aufgaben“ wurde auch Jörg Kahlert verliehen, der als Verantwortlicher für den Freckenhorster Herbst tätig ist. Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit als Nikolaus beförderte Primas Richard Poppenborg die Nikoläuse Markus Kesse zum Bischof und Marc Brunsmann zum Erzbischof.

Weil Jörg Kahlert den Stand beim Freckenhorster Herbst verantwortet, wurde ihm zu seinem Weihbischofstitel die Zusatzbezeichnung "mit besonderen Aufgaben" verliehen.  Foto: Andreas Engbert

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