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Albert Kästner ist ein echter Horseman

Vom Rennvirus befallen

Milte

Er war als Jockey ebenso erfolgreich wie als Trainer und Züchter. Eigentlich könnte es Albert Kästner, der seit neun Jahren in Milte lebt, mit nunmehr 79 Jahren ruhiger angehen lassen. Doch das Rennvirus lässt ihn nicht los. 

Von Joke Brocker

Auch mit 79 Jahren trainiert Albert Kästner (kleines Foto, r.), erfolgreich Vollblut Macan, den Yvette Bamberger (großes Foto) reitet. Kästners Hund Leroy wartet geduldig neben der Box von Macan, wenn sein Herrchen den Galopper versorgt.wartet geduldig neben der Box von Macan, wenn sein Herrchen den Galopper versorgt. Rennbegeistert: Albert Kästner mit seinem Sohn Sebastian, Besitzer von Macan, während des Trainings auf der 1400 Meter-Rennbahn. Das Wappen zeigt die Rennfarbe des Besitzers: Grün mit lila Wolken. Das Wappen zeigt die Rennfarbe des Besitzers: Grün mit lila Wolken. Foto: Joke Brocker

Dass es sich bei dem sympathischen älteren Herrn, der, mit dem niedlichen Mischlingshund Leroy auf dem Beifahrersitz seines flotten Smart Cabrio, jeden Morgen in aller Herrgottsfrühe von Milte gen Velsen fährt, um einen ehemaligen Spitzensportler handelt, wissen möglicherweise nicht mal seine Nachbarn. Albert Kästner, der seit neun Jahren in Milte lebt, sehr geerdet und überaus bescheiden wirkt, ist das, was man wohl einen echten Horseman nennt. Mit über 100 Siegen im Rennreiten – das Gewicht setzte dem irgendwann Sportler Grenzen – war der mittlerweile 79-Jährige nicht nur ein erfolgreicher Jockey, sondern ein nicht minder erfolgreicher Trainer (mehr als 350 Siege) und obendrein ein ausgezeichneter Gestütsmeister (über 500 Abfohlungen). Eine Lebensleistung, die vor elf Jahren auf der Rennbahn Hoppegarten mit der Goldenen Nadel des Deutschen Galopp-Rennsports belohnt wurde.

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