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Konzert des Warendorfer Symphonieorchesters

Von Offenbach bis Michael Jackson

Warendorf

Ungewöhnlicher Ort, außergewöhnliches Programm: Das Warendorfer Symphonieorchester hat ein spezielles Konzert geplant.

-jor-

Freuen sich auf ein ungewöhnliches Konzert an einem ungewöhnlichen Ort (v.l.): Hornist Klaus Wiese, Dirigent Michael Lempik, Violinistin Ulrike Eselgrim, Klarinettist Konrad Ottenheym sowie Weinkenner und Gastgeber Gerhard Leve. Foto: Joe Rieder

Feinste Klassik-, Film- und Popmusik, gespielt von einem renommierten Orchester, umsonst und draußen in ansprechender Atmosphäre – darauf dürfen sich die Zuhörer am Vormittag des 18. September (Sonntag) freuen.

„Wir werden für 200 Personen bestuhlen, und es wird nötigenfalls auch noch Stehplätze geben“, sagt Gerhard Leve, Inhaber des Warendorfer Hotels „Im Engel“, in dessen Hof das Konzert des 45-köpfigen Warendorfer Symphonieorchesters stattfinden wird.

Sicherlich gute Akustik

„Die Veranstaltung war bereits für die erste Jahreshälfte geplant“, verrät er, und die Freude darüber, dass es jetzt endlich stattfinden kann, steht ihm ins Gesicht geschrieben. Mit gleicher Vorfreude blickt Orchesterleiter Michael Lempik auf den Septembersonntag. Mit geschultem Blick in die Runde bescheinigt er dem Hof, der nahezu komplett von Gebäuden umschlossen ist, eine sicherlich gute Akustik. Open Air sei ohnehin immer ein Highlight für Orchester, sagt er. Dass sich dieses Highlight nun nach vielen Wirrungen der Coronazeit ergibt, ist den Musikern noch einmal eine besondere Freude. Lange konnten sie nur in kleinen Gruppen üben, aber glücklicherweise sei mittlerweile das gemeinsame Proben möglich, freut sich der Dirigent „So können wir die rund 45 Musikerinnen und Musiker unterschiedlicher Leistungsstufen so zusammenbringen, dass es vorzeigbar ist und sich gut anhört.“

Alternative bei Regenwetter

Das Programm des Vormittags hat er gleich mitgebracht. Es reicht von Jacques Offenbachs „Schöner Helene“ über einen slawischen Tanz von Antonín Dvořák und den „Herrn der Ringe“ bis hin zum Besten von Michael Jackson. Zwölf Stücke stehen auf der Liste, sodass sich eine Gesamtspieldauer von rund eineinhalb Stunden ergibt.

In der Pause können sich die Gäste Getränke des Hotels bestellen. „Essen werden wir erst im Nachgang des Konzerts anbieten“, sagt Hotelier Leve, der damit rechnet, dass das Publikum am 18. September ab 11 Uhr eintrifft. „Die Musik wird gegen 11.30 Uhr beginnen“, sagt er und hat – für den äußerst ungünstigen Fall eines regnerisch gelaunten Wettergottes – auch eine Alternative geplant. „Unser Saal wäre für ein Orchester und so viele Zuhörende nicht ausgelegt“, gibt der Hotelier zu. Deshalb hat er vorab den Sophiensaal – auch hier bei freiem Eintritt – als Ausweichquartier gesichert.

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