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Versammlung des Heimatvereins

Vorstandsarbeit soll Teamarbeit werden

Freckenhorst

Die Arbeit der Vorsitzenden auf mehrere Schultern verteilen möchten künftig die Mitglieder des Heimatvereins Freckenhorst. Daher musste in der Mitgliederversammlung am Freitagabend erst einmal die Satzung geändert werden.

-jb-

Bei der Mitgliederversammlung des Heimatvereins Freckenhorst erläuterte Margit Schulze Stentrup (l.) die Kassenberichte 2019 und 2020.  Foto: Joke Brocker

Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich in einem Verein zu engagieren, tendiert vielerorts gen Null, namentlich, wenn es sich um die Besetzung von Vorstandsposten dreht. Nicht anders ergeht es dem Freckenhorster Heimatverein.

Bereits in der Mitgliederversammlung 2019 hatten die erneut gewählte Vorsitzende Wilma Richter und deren Stellvertreter Friedrich Graf von Westerholt erklärt, nicht mehr für die volle Amtsperiode von drei Jahren in ihren Ämtern verbleiben zu wollen. Wie befürchtet, erwies sich die Suche nach potenziellen Nachfolgern als schwierig.

Daher unterbreitete der Vorstand den Mitgliedern in einer Versammlung am Freitagabend im Stiftshof Dühlmann den Vorschlag, die Arbeit der Vorsitzenden auf mehrere Schultern zu verteilen und ein Vorstandsteam zu installieren. Das erforderte allerdings eine Änderung der Satzung, der die Mitglieder zustimmten. Damit diese Änderung nach außen wirksam werden kann, muss sie zunächst in das Vereinsregister eingetragen werden. In der nächsten Mitgliederversammlung des Heimatvereins kann dann das neue Team gewählt werden.

Der Tagesordnungspunkt Wahlen beschränkte sich am Freitag auf die Wahl eines neuen Kassenprüfers. August Finkenbrink wird diese Aufgabe unternehmen und Peter Kulla unterstützen, der Kassiererin Margit Schulze Stentrup eine erstklassige Arbeit bescheinigte. Detailliert hatte diese zuvor die Kassenbericht der Jahre 2019 und 2020 vorgelegt. Weil es seit 2019 keine Mitgliederversammlung mehr gegeben hatte, blickte Helmut Eismann auf die Aktivitäten der Jahre 2019, 2020 und 2021 zurück, die nach dem Apfelfest 2019 und dem Thiatildisessen Anfang 2020 natürlich zunehmend unter der Corona-

Pandemie gelitten hatten. Margit Schulze Stentrup kündigte bei dieser Gelegenheit an, dass im Gedenken an Fritz Hein, der den Apfelgarten am Kloster unermüdlich gepflegt hatte, möglicherweise noch in diesem Herbst ein Apfelbaum gepflanzt werden soll.

Christian Murrenhoff, Vorsitzender der Freckenhorster Werbegemeinschaft, stellte ausführlich das Freckenhorst-Panorama (www.panorama-freckenhorst.de) vor und gab einen Sachstandsbericht zum Gästeführerprojekt. „Das ist ein Kind vom Heimatverein. Der Arbeitskreis Kultur und Tourismus mit dem Krüßingfest und dem Sommerkonzert ist das zweite Kind“, bemerkte Schulze Stentrup, während sie den neuen Internetauftritt (die WN berichteten) des Heimatvereins (www.heimatverein-freckenhorst.de)vorstellte. Wer Einblick in die Ortsgeschichte bekommen möchte, die Hans-Jörg Kraneburg dokumentiert hat, oder sich im Ortsarchiv umschauen möchte, das Kraneburg aufgebaut hat und das von Helmut Eismann fortgeführt wird, ist hier richtig. Wer beim Stöbern in Kellern und Dachböden Dokumente entdeckt, die wertvoll für die Dokumentation der Orts- und Heimatgeschichte sein könnten, sollte diese nicht an den Reißwolf verfüttern, sondern sie Helmut Eismann (archiv@heimatverein-freckenhorst.de) übergeben.

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