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33 Künstler stellen in 45 Ladenlokalen aus

Warendorf wird zur Galerie

Warendorf

Lange Zeit lag die Kunst brach, doch jetzt geht es endlich wieder aufwärts. Vom 12. Juni bis zum 12. Juli wird ihr in Warendorf wieder eine Bühne gegeben.

Von Beate Trautner

45 Ladenlokale stellen vom 12. Juni bis zum 12. Juli Werke von 33 Warendorfer Künstlern aus. Hier ist eine Collage aus mehreren Arbeiten, die in dieser Zeit zu sehen sein werden.Corona- Bild vom Künstler Klaus Schaefer „Perspektivwechsel - cry and lough“ Foto: Kultourey

Kunst und Kultur gehören zu Warendorf genauso dazu, wie die wunderbare Altstadt mit seinen vielfältigen Geschäften und Ladenlokalen. Nach einem monatelangen Shutdown, können Geschäfte und nun auch die Gastronomie, unter vielen Auflagen, wieder bedingt öffnen. Und was ist mit den vielen Künstlern?

Noch fehlen Kunst und Kultur in Warendorf. Aber die „Kunstpause“ ist vorbei. Unter dem Motto „Warendorf übernimmt Verantwortung“, wird den Kunstschaffenden vom 12. Juni bis zum 12. Juli in Warendorf wieder eine Bühne gegeben.

Das Kunst und Kultur pandemiebedingt brach liegen, möchte der Kunstkreis Warendorf so nicht mehr hinnehmen und sieht es als Auftrag, die Zukunft aktiv zu gestalten. Denn Kunst definiert auch immer das Neue.

Insgesamt 33 Künstlerinnen und Künstler werden neue Arbeiten in 45 Ladenlokalen der Warendorfer Innenstadt zeigen. Die offizielle Eröffnung des „Austellungsspektakels“ wird am 12. Juni (Samstag) um 12 Uhr an der Fußgängerkreuzung in der Warendorfer Innenstadt sein. Möglich gemacht haben dies der Kunstkreis Warendorf e. V. und die WIWA (Wirtschaft für Warendorf). Seit dem Anfang des Jahres 2021 haben der Maler, Grafiker und Vorsitzende des Kunstkreis Warendorf, Manfred Kronenberg, WIWA Geschäftsführer Heiner Kamp, Rudolf Berger als Geschäftsmann und Kunstinteressierter Bürger, sowie Theater- und Medienpädagogin, Schauspielerin und freie Journalistin, Beate Trautner, zusammen gesessen und überlegt und geplant. Herausgekommen ist der Trialog zwischen Künstlern und Kunst, Einzelhandel und Handwerk und lokaler Industrie als Paten.

In diesem Rahmen wurde die Idee der „Kulturey“ wieder aus der Versenkung geholt. In den 90er Jahren war „Kultourey“ der Begriff für ein vielfältiges Kunst- und Kulturgeschehen in Warendorf. Fünf Jahre in Folge initiierten die lokalen Künstler zahlreiche Veranstaltungen mit Theater, Ausstellungen, Performances und Musik in Eigenleistung.

Theatermacherin Beate Trautner hatte die Wiederbelebung von „Kulturey“ vorgeschlagen und „trotzig“ darauf beharrt. So wird es zukünftig wieder einen bunten Mix an Kunst und Kultur – gerade für die freie Szene – in Warendorf geben. Künstler Manfred Kronenberg ist für seinen Perfektionismus einerseits aber auch für seinen „Spielfimmel“ in der Arbeit andererseits bekannt. Natürlich hat ihn der Begriff Kulturey „zum spielen“ eingeladen. So startet das „after Shutdown- Projekt“ mit dem Titel „KulTOURey – Die Kunst im Schaufenster“. Und das birgt eine Logik in sich, denn die kunstinteressierten Besucher müssen sich auf eine Tour durch die Innenstadt begeben, wenn sie die Bilder und Skulpturen sehen wollen und … am Besten dann gleich auch in die Geschäfte gehen und shoppen.

Jedes teilnehmende Ladenlokal wird KulTOUReygerecht gekennzeichnet sein. Begleitend dazu wird es eine Broschüre geben, in der alle Orte, alle Künstlerinnen und Künstler und Details von allen Arbeiten gut erkennbar dargestellt sind.

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