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Versorgung In de Brinke bundesweit einzigartig

Wärmepumpen-Rekord

Warendorf

In „eins“ und „zwei“ wird heftig gebaut. Jetzt kommen die Abschnitte drei bis fünf dazu. Und ein BRD-Rekord.

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Björn Güldenarm (Stadtwerke), Bürgermeister Peter Horstmann, Baudirektor Peter Pesch und Stadtjustitiar Dr. Bernd Köster bei der Eröffnung der Bauabschnitte drei bis fünf im Gebiet In de Brinke. Foto: Jörg Pastoor

Peter Pesch musste Freitagnachmittag an einen Spaziergang mit seinem Hund denken. Damals lief er am Waldrand in Velsen entlang und hatte die Idee: Hier In de Brinke wäre doch richtig viel Platz, um etwas gegen den Mangel an Bauplätzen zu tun.

Freitagnachmittag gaben der Bürgermeister und er zusammen mit Björn Güldenarm, dem Technischen Leiter der Stadtwerke, und Stadtjustitiar Dr. Bernd Köster symbolisch die Abschnitte drei bis fünf im inzwischen deutlich als Neubaugebiet erkennbaren Areal frei.

„Leuchtturmprojekt“ in 150 Metern Tiefe

Bürgermeister Peter Horstmann begrüßte dazu über 100 Familien – etliche mit Kindern – zu ihrem ersten Fest als künftige Nachbarn. Mit ihnen zusammen zögen hier 1000 Menschen in diesen neuen Stadtteil mit den 500 Grundstücken. Horstmann brachte die frische Nachricht mit, dass Warendorf mit dem kalten Nahwärmenetz hier deutschlandweit die meisten Wärmepumpen pro Einwohner habe. Er ermunterte die künftigen Bauherren, sich an das nahezu klimaneutrale Erdwärmnetz anschließen zu lassen – an „eine vor allem sichere Wärmeversorgung“.

Nach Peter Peschs kurzem Ausflug in die jahrelange Planung übernahm Björn Glüdenarm aus Versorger- und Technikersicht. Hier sei etwas ganz Besonderes entstanden. Die 150 Meter tiefen Bohrungen mit solegefüllten Sonden seien ein „Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft in die ganze Bundesrepublik“.

Über Details konnten die Gäste anschließend mit Fachleuten im Technikraum des Erdwärmenetzes sprechen. Die erste Familie heizt bereits damit.

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