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Nach anderthalb Jahren Pause wieder eine BOM

Wegen Corona knapp halb so viele Firmen

Warendorf

Nach anderthalb Jahren wieder eine BOM. Zwar nur mit halb so vielen Firmen, aber wenigstens „analog“.

-rele-

Claudia Körk vom Team Veranstaltungen, Oberst Rüdiger Jorasch, Bürgermeister Peter Horstmann und Erster Beigeordneter Dr. Martin Thormann in einer der beiden Hallen der Bundeswehr-Sportschule. Foto: Rebecca Lek

Am 22. Und 23. September steht die 28. Berufsorientierungsmesse (BOM) an – dieses Jahr erstmalig in der Sportschule der Bundeswehr in den Hallen A und B. Auf insgesamt rund 2000 Quadratmetern dürfen sich 73 Betriebe vorstellen – deutlich weniger als in den Jahren vor Corona. Aufgrund von Hygiene- und Brandschutzauflagen konnten die sonst rund 140 Aussteller jedoch nicht zugelassen werden. Während einige Unternehmen von sich aus bereits absagten, waren andere enttäuscht über die Absagen. „Die Unternehmen haben derzeit keine Möglichkeit sich potenziellen Auszubildenden zu präsentieren“, erklärte Claudia Körk von der Stadt in der Pressekonferenz. In erster Linie schrieb sie Unternehmen mit Firmensitz in der Stadt an, im zweiten folgten dann weitere aus den direkten Nachbarkreisen.

73 Betriebe auf 2000 Quadratmetern in Sportschule der Bundeswehr

Am Mittwoch ist die BOM von 16 bis 20 Uhr für alle Besucher offen. Das Angebot richtet sich vor allem an Schüler ab der Klasse acht sowie interessierte Eltern und auch Lehrpersonal. Gerade am Mittwoch würden erfahrungsgemäß intensivere Gespräche mit den Unternehmen stattfinden, meint Körk.

Am Donnerstag kommen die Schulen zu festgelegten Zeiten zwischen 8 und 13.30 Uhr mit Shuttle-Bussen zur Messe. Der Zugang erfolgt über den Nebeneingang an der Langen Wieske. Es gelten die 3G, wobei Schüler laut Corona-Schutzverordnung derzeit automatisch als getestet gelten. Lehrpersonal und jegliche weiteren Begleitpersonen müssen jedoch einen Nachweis mit sich führen.

Informationen zu den Ausstellern sowie ein Messewegweiser finden sich online auf der Website der Stadt Warendorf unter bom-waf.de

Bürgermeister Horstmann ist Oberst Jorasch dankbar

Bürgermeister Peter Horstmann war dankbar, nach anderthalb Jahren Stillstand einen passenden Ort für die BOM gefunden zu haben. „Das ist für uns keine Selbstverständlichkeit.“ Gleichzeitig sieht er es als guten Start mit dem neuen Kommandeur der Sportschule der Bundeswehr, Oberst Rüdiger Jorasch. Da die Bundeswehr selber als einer der größten Ausbildungsbetriebe ebenfalls Aussteller sein wird, freute sich Oberst Jorasch über die Gelegenheit, der Stadt Warendorf unter die Arme zu greifen.

Insgesamt erwarte die Stadt jedoch nur rund die Hälfte der gewohnten Besucher. Zum Teil aufgrund der geringeren Größe, aber vor allem auch, weil sich deutlich weniger Schulen aus anderen Kommunen angemeldet haben. Für das nächste Jahr laufen die Planungen für die BOM bereits. Diese soll in Kombination mit der Gewerbeschau bereits im Mai stattfinden. Hier hätte man auch unter Pandemiebedingungen genügend Platz, um sowohl mehr Ausstellern wie auch Besuchern Raum zu geben.

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