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Aktion Kleiner Prinz

Weihnachtspäckchen für Rumänien

WArendorf

Für viele Kinder in Rumänien wird es an diesem Weihnachtsfest wohl das einzige Überraschungspaket sein, das sie in den Händen halten werden. Umso schöner, dass im Rahmen der diesjährigen Aktion „Ich schenk‘ dir meinen Stern“ wieder 9000 Weihnachtspäckchen gesammelt werden konnten.

Von Marion Bulla

Das Orga-Team des Kleinen Prinzen freut sich über jedes Paket, das sie erreicht, um damit rumänischen Kindern ein schönes Weihnachten zu bescheren. Foto: Marion Bulla

Riesige Pakete mit bunt eingepackten Geschenken stehen am Mittwochmorgen in der Halle der Aktion Kleiner Prinz „Am Hartsteinwerk“. Eins nach dem nächsten wird mit dem Gabelstapler im Laderaum eines 40-Tonners verstaut. Mehr als 9000 Weihnachtspäckchen wurden in diesem Jahr im Rahmen der Weihnachtspäckchen-Sammlung „Ich schenk‘ dir meinen Stern“ gespendet und nach Rumänien geschickt. Zwei Lkw voll mit Spielzeug, um den bedürftige Kindern eine Freude zu bereiten. „Das ist für viele das Einzige, was sie im Jahr bekommen“, weiß Martin Schulte, der die Gaben am Wilhelmsplatz entgegennimmt.

Geschenkaktion AKP Foto: Foto: Marion Bulla

Die meisten Geschenke kamen allerdings von Schulen und Kitas. „Mit den Kindern, den Eltern und den Erziehern steht und fällt die Aktion. Was die leisten, ist großartig“, zeigt sich Marion Schubert, die gemeinsam mit Karin Hülsmann, Marie-Luise Mönnigmann, Joachim Fomm und Ursula Vögeler die Aktion koordiniert, begeistert.

Kinder sortieren ihr Spielzeug

Schon im September waren die Institutionen von Ursula Vögeler angeschrieben worden. Die Kinder und Jugendlichen sortieren dann gemeinsam mit ihren Eltern ihr Spielzeug aus und entscheiden sich, auf welches sie zum Wohl der rumänischen Kinder verzichten können. Die Gaben werden verpackt und beschriftet. Ob sie für Mädchen oder Jungen und für welches Alter geeignet sind.

Geschenkaktion der AKP Foto: Foto: Marion Bulla

„Der Sinn der Sache ist ja auch, dass Kinder anderen Kindern helfen und teilen“, sagt Marie-Luise Mönnigmann. Auch Schulen aus Münster und sogar aus Hamburg und Berlin haben mitgemacht. „In Berlin ist die Lektüre vom Kleinen Prinzen im Fach Ethik Pflicht und so sind die auf uns gekommen“, erklärt Marion Schubert. Auch viele örtliche Firmen unterstützen die Aktion seit Jahren. Sei es mit Fahrzeugen, Sach- oder Geldspenden. Die Anzahl der Päckchen gehe leicht zurück, hat Martin Schulte festgestellt. Im Vorjahr waren es 12 000 an der Zahl. „Es fehlt das Geld und viele spenden auch in die Ukraine, um dort Unterstützung zu leisten“, liefert Schulte eine mögliche Ursache.

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