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„Wiwa la Vida“ überzeugt mit gelungener Kombination

Weinreise und Moonlight-Shopping

Warendorf

Das Konzept ging auf: Nach zweijähriger Corona-Zwangspause freuten sich die Warendorfer auf die Weinreise durch die Altstadt – Moonlight-Shopping inbegriffen.

Von Stephan Ohlmeier

Uwe Henkenjohann (5. v. r.) als Betreiber des Geschäfts „Vom Fass“ hatte die Weinreise „Wiwa la Vida“ organisiert und stieß mit zahlreichen Gästen an. Foto: Stephan Ohlmeier

Nach zweijähriger Zwangspause hat die Weinreise „Wiwa la Vida“ am Freitagabend eine Neuauflage erlebt und zahlreiche Menschen in die Altstadt gelockt. An den vier Eingängen zur Altstadt konnten sich Gäste für fünf Euro ein Weinglas samt Tragebeutel kaufen, das in 23 Geschäften gefüllt werden konnte.

Gläser haben Potenzial zum Sammlerobjekt

„Insgesamt haben wir 2000 Gläser angeschafft. Ich bin guter Dinge, dass wir diese heute Abend loswerden“, sagte Veranstalter Uwe Henkenjohann, der in der Münsterstraße mit seiner Frau Anne das Geschäft „Vom Fass“ betreibt. Das Besondere an den Gläsern war, dass sie die Silhouette des Marienbogens „Oststraße“ zeigten und in limitierter Auflage gefertigt wurden. Die Auswahl richte sich dabei nach dem Verlauf der Himmelfahrtsprozession, weshalb die Gläser das Potenzial zum Sammlerobjekt haben dürften.

Händler bedurften keiner Überredungskünste

Wie Uwe Henkenjohann verriet, habe es im Vorfeld keiner Überredungskünste bedurft, um die Händler in der Innenstadt zur Teilnahme an „Wiwa la Vida“ zu bewegen: „Alle waren sofort dabei und einige Neue sind aufgesprungen.“ Zu den Neulingen gehörte Stephan Schmeier, der in der Oststraße das Musikstudio „Drumotive“ betreibt. „Ich finde das Konzept einfach super“, sagte Schmeier, der die Gelegenheit nutzte, mit bekannten wie neuen Gesichtern ins Gespräch zu kommen. Zwischendurch gab er musikalische Einlagen.

Rundum zufrieden mit der Veranstaltung und dem angeschlossenen Moonlight-Shopping zeigte sich Thorsten Büttner als Sprecher der Kaufmannschaft: „Man merkt, dass die Leute nach zwei Jahren Corona wieder Lust haben, rauszugehen.“ Die Kombination von „Wiwa la Vida“ mit dem Moonlight-Shopping sei auch eine Gelegenheit, neue Geschäfte kennenzulernen.

Die limitierten Weingläser zeigten die Silhouette des Marienbogens an der Oststraße. Foto:

Ausgeschenkt wurden vorwiegend deutsche, französische, italienische und spanische Weine, die „Vom Fass“ an die teilnehmenden Geschäfte lieferte – eine kurze Vorstellung der Weine inbegriffen. „Es ist immer Geschmackssache“, sagte Uwe Henkenjohann. Bewusst wurden daher an jeder Station Rot- und Weißweine zum Probieren angeboten.

Die Warendorfer nutzten die Gelegenheit, um einen Streifzug durch die Altstadt mit ihren Marienbögen zu unternehmen, Weine zu genießen und zum Bummeln. Vielfach wurde gelobt, dass eine Woche nach dem Heimatfest „Mariä Himmelfahrt“ und eine Woche vor der Warendorfer Pferdenacht eine Veranstaltung auf die Beine gestellt wurde. Einige wenige Stimmen bedauerten, dass parallel die Symphonie der Hengste im Landgestüt stattfand und Besucher abzog.

Flankiert wurde die Weinreise – die bei optimalen äußeren Bedingungen stattfand – von einem Rahmenprogramm, das in den Straßen mobil unterwegs war. Zudem stellte das Autohaus Strohbücker als Kooperationspartner an verschiedenen Stellen Fahrzeuge aus.

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