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Versammlung des Fördervereins des Warendorfer Freibads

Weitere Unterstützung ist gewünscht

Warendorf

Der Förderverein des Warendorfer Freibads „Bürgerbad Warendorf e.V.“ hat sich im Freibad zu seiner Jahreshauptversammlung getroffen. Weitere Unterstützung ist durchaus gefragt, sowohl ideell wie auch finanziell.

Die Mitgliederversammlung des Bürgerbad Warendorf e.V. verlegte ihren Standort wegen der Geräuschkulisse des Emsseelaufs vom Imbissbereich zum Schwimmbecken, das am Samstagvormittag wegen eines technischen Defekts nicht genutzt werden durfte Foto: Joe Rieder

146 Mitglieder zählt der Förderverein des Warendorfer Freibads „Bürgerbad Warendorf e.V.“ derzeit. Mehr wären wünschenswert, waren sich die Teilnehmer der Mitgliederversammlung am Samstag einig. Denn das „Bürgerbad Emsinsel“, so die offizielle Bezeichnung für die weit über die Ortsgrenzen hinaus beliebte Location ungezwungenen Sommervergnügens, sei eine wahre Perle, deren Verlust man sich gar nicht vorstellen könne oder wolle.

Durch die seinerzeitige Gründung des Fördervereins und intensives Engagement vieler Beteiligter scheint diese Gefahr zwar nachhaltig vom Tisch. Doch weitere Unterstützung ist durchaus gefragt, sowohl ideell wie auch finanziell. Hierzu kam in der Versammlung der Vorschlag auf, Unternehmen, die sich dem Ort verbunden fühlen, beispielsweise für eine Art Bandenwerbung zu akquirieren. 

Allerdings besteht keine direkte Not, so viel wurde bei den Regularien der Versammlung deutlich, die im Freibad unter denkbar ungünstigen Bedingungen stattfand. Der gleichzeitig stattfindende Emsseelauf übertönte zu Beginn einige der Wortbeiträge. Erst ein Umzug an den Rand des Schwimmbeckens, wo am Samstagmorgen wegen eines technischen Defekts kein Badebetrieb stattfand, löste das Problem.

Auf einige Punkte aus den Berichten hätte man sicherlich trotzdem gerne verzichtet, denn die Begriffe Corona und Pandemie mussten mehrfach genannt werden. Sie hatten zum Beinahestillstand in den Veranstaltungen geführt, nur zwei Yoga-Einheiten haben stattgefunden. Trotz allem konnte das Bad 2020 rund 40 000 Badegäste begrüßen. Urs Reitis, Geschäftsführer der Stadtwerke, nannte mit 43 668 den aktuellen Stand vom Samstag.

Der Vorsitzende Roland Gierhake berichtete von den 2021 getätigten fünfstelligen Investitionen. Sie seien die größten der vergangenen Jahre und nur möglich durch Zuwendungen, die hauptsächlich von der Sparkasse Münsterland-Ost, der DKB-Bank und – mit einer fünfstelligen Summe – von der privaten Hörster-Stiftung stammen. Die Zahl der sehr gut angenommenen Strandkörbe, die auch beim Sommerkino des Warendorfer Scala Kinos genutzt werden, sei um eins gesunken. Denn ein Strandkorb wurde tatsächlich gestohlen. Auch an anderer Stelle seines Berichts erntete er ungläubiges Erstaunen: Gierhake erläuterte, dass städtische Mitarbeiter beim Rasenmähen nichts von der ausgesäten Blühwiese wussten – mit entsprechenden Folgen. Erfreulicherweise sei dagegen zu vermelden, dass die defekte Behindertenumkleide als Garantiefall anerkannt worden ist.

Urs Reitis gab einen kurzen Überblick über den augenblicklichen Stand bei den Kinderschwimmkursen, bei denen noch Nachholbedarf aus 2019er Kursen besteht, und bei der Planung des neuen Hallenbads.

Da Kassenwartin Hildegard Westhoff verhindert war, trug Christoph Schulze-Zumloh den Kassenbericht vor. Erwartungsgemäß wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Auch die Wiederwahl von Roland Gierhake, Mechthild Hagemeyer, Birgit Stratmann und Michael Wiedeler erfolgte einstimmig.

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