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Werkwoche mit Glücksgefühlen

„Freckenhorster Domspatzen“ singen nach Workshop mit Roland Bücher

Freckenhorst

So viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich schon lange auf dieses Ereignis gefreut: In der LVHS Freckenhorst läuft die Werkwoche, an der aktuell 65 Kirchenmusikerinnen und -musiker aus dem Bistum Münster teilnehmen. An den ersten beiden Tagen der Werkwoche vermittelte Roland Büchner, früherer Domkapellmeister der Regensburger Domspatzen, viele neue Impulse für den Chorgesang. Ein Konzert in der St.-Laurentius-Kirche in Warendorf stellte das unter Beweis.

Die Freude am Chorgesang und der Kirchenmusik weckte Roland Büchner (Hintergrund) bei den Teilnehmenden der Werkwoche sehr schnell; ein Konzert, das gestern in der Laurentiuskirche Stattgefunden hat, stellte das unter Beweis. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ladermann

Sie alle sind Profi-Musiker. Doch unter dem Dirigat von Roland Büchner, dem früheren Domkapellmeister der Regensburger Domspatzen, werden die 65 Kirchenmusikerinnen und -musiker aus dem Bistum Münster zu „Freckenhorster Domspatzen“. „Bei der Werkwoche für Kirchenmusik, die am 12. Oktober in der Landvolkshochschule (LVHS) in Freckenhorst gestartet ist, können die ehren- und hauptamtlichen Kirchenmusiker die eigene Technik prüfen und bekommen neues Material für die Chöre in ihren Pfarreien an die Hand“, beschreibt es die Bischöfliche Pressestelle in einer Mitteilung.

Mit eben so viel Humor wie Ernsthaftigkeit und gespickt mit vielen Anekdoten aus 25-jähriger Tätigkeit in Regensburg studierte Büchner mit den Sängerinnen und Sängern zwei Tage lang Chorliteratur der bekannten Domspatzen ein. Und so gab es schon an Tag zwei, am gestrigen Donnerstag, einen Höhepunkt: Im Rahmen eines Konzertes in der St.- Laurentius-Kirche konnte der Werkchor das mit Roland Büchner Einstudierte zum Besten geben.

An zwei weiteren Tagen geben Referenten aus München sowie aus der Region den Teilnehmenden Impulse für die eigene Praxis in den Gemeinden vor Ort.

Ulrich Grimpe, Leiter des Referats Kirchenmusik im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) Münster, freut sich über das große Interesse an der Fachtagung, die 2020 coronabedingt ausfallen musste und nun zum neunten Mal stattfindet.

Werkwoche: 65 Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker aus dem Bistum Münster studieren in diesen Tagen in der LVHS Freckenhorst mit dem früheren Domkapellmeister der Regensburger Domspatzen, Roland Büchner, Chorliteratur ein. Foto: Foto: Bischöfliche Pressestelle/ Ladermann

„Die Werkwoche soll unserer Berufsgruppe neue Impulse geben, sie soll dazu dienen, neue Musik und neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen, sich weiterzubilden und vor allem möchte sie Freude am Chorgesang und der Kirchenmusik vermitteln.“

Neben den Gesangseinheiten mit Roland Büchner können die Teilnehmer an Workshops zu improvisiertem und liturgischem Orgelspiel mit den Regionalkantoren Thorsten Maus aus Recklinghausen und Andreas Wermeling aus Rheine teilnehmen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, bei Peter F. Schneider aus München neue Musik für Kinder- und Jugendchöre kennenzulernen, ebenso ein- und

mehrstimmige moderne geistliche Lieder bei Regionalkantor Thomas Kleinhenz aus Lüdinghausen und

Daniel Frinken vom Referat Musik und Jugendkultur im Bischöflichen Generalvikariat Münster. Einblicke in das Singen mit Kindern im Grundschulalter gibt Basilikakantor Sebastian Piel aus Kevelaer.

Handwerkliche Erfahrungen sammeln

Handwerkliche Erfahrungen können die Kirchenmusiker in einem Workshop mit Regionalkantor Gregor Loers aus Warendorf und Orgelbauer Stefan Peters aus Glandorf sammeln: Sie stellen einen Orgelbausatz vor, mit dem Grundschulklassen mit wenigen Handgriffen eine spielbereite Miniorgel zusammensetzen können.

Zum zweiten Mal ist Ann-Kathrin Vogel aus Ahaus bei der Werkwoche dabei – und voller Glücksgefühle: „Es macht so viel Freude mit den Kolleginnen und Kollegen zu singen und gemeinsam mit Roland Büchner Literatur einzustudieren“, sagt laut der Bistumspressenotiz die hauptamtliche Kirchenmusikerin, die sich, wie sie selbst sagt, seit Monaten auf die Fortbildung gefreut hat.

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