Starke Schneefälle lassen Gebühren steigen

Winterdienst wird teurer

Warendorf

Im gesamten Jahr 2020 wurden 26,67 Tonnen Streugut auf Warendorfs Straßen ausgebracht, im Frühjahr 2021 waren es bereits 186,2 Tonnen. Die starken Schneefälle im Februar ziehen Gebührenerhöhungen nach sich.

Der Winterdienst in Warendorf wird teurer. Schuld für die Gebührenerhöhung sind die starken Schneefälle im Februar. Foto: Christian Wolff

Der Winterdienst in Warendorf wird teurer. Schuld für die Gebührenerhöhung sind die starken Schneefälle im Februar. Dies machte Sachgebeitsleiter Udo Bierbaum jüngst im Umweltausschuss deutlich. Die Stadtverwaltung beziffert die Mehrkosten für das aktuelle Jahr auf bisher rund 300 000 Euro. Es gehe nicht um Jahreszeiten, sondern das Kalenderjahr, erläuterte Bierbaum die Berechnungsgrundlage.

Im gesamten Jahr 2020 wurden 26,67 Tonnen Streugut auf Warendorfs Straßen ausgebracht, im Frühjahr 2021 waren es bereits 186,2 Tonnen. Statt 586 Euro fielen reine Materialkosten von 12 136 Euro an. Personalkosten von 40 351 Euro in 2020 stehen bisher 141 820 Euro gegenüber.

Mussten im vergangenen Jahr kaum externe Dienstleister eingebunden werden (985 Euro), summierte sich allein dieser Posten auf 194 041 Euro.

Erhebliche Gebührenerhöhungen

Aufgrund dieses Zahlenwerks sei mit einer erheblichen Gebührenerhöhung für den Zeitraum 2022 bis 2024 zu rechnen, so Bierbaum. Da die Ermittlung des Anteils der gebührenrelevanten Kosten noch nicht abgeschlossen sei, könne er allerdings noch keine konkreten Zahlen nennen.

Hubert Grobecker, Ausschussvorsitzender, dankte den Mitarbeitern des Baubetriebshofes ausdrücklich für ihren Einsatz. Applaus gab es dafür von den Ausschussmitgliedern.

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