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„Digital-Hafen“ für Warendorf?

Wiwa beantragt Gründerzentrum

Warendorf

Um Wachstumsmärkten in der Stadt Raum zu bieten, regt die Wirtschaft für Warendorf einen „Digital-Hafen“ an.

Der Verein Wiwa regt die Etablierung eines Gründerzentrums für junge Firmen in Warendorf an. Den Antrag hat Geschäftsführer Heiner Kamp an den Bürgermeister gesandt.

Der Verein Wiwa (Wirtschaft für Warendorf) beantragt die Entwicklung eines städtischen Gründerzentrums in der Stadt Warendorf. Der „Digital-Hafen“ für Warendorf solle mit 100 000 finanziert werden.

Die Entwicklungen und Diskussionen rund um die Bundesschampionate zeige, dass jede Wertschöpfungskette endlich sein könne, schreibt Geschäftsführer Heiner Kamp an den Bürgermeister. Daher sei es gut, „dass Warendorf über viele Branchen hinweg breit aufgestellt ist.“

Aber: „Welche Branchen sind wachstumsfähig, welche Märkte schrumpfen? Sind wir robust genug, negative Entwicklungen einerseits relativ unbeschadet zu überstehen und sind wir andererseits vorbereitet genug, neuen Entwicklungen, neuen bzw. wachsenden Märkten, einen breiten Nährboden zu geben?“

Einrichtung vielleicht in Leerstand?

Die Entwicklung eines Handlungsprogramms Gewerbeflächenmanagement könne nur ein Anfang sein.

Wiwa sei daher der Überzeugung, dass Warendorf ein Gründerzentrum brauche, das eine Atmosphäre und Umgebung bietet, die insbesondere junge Unternehmen anspricht. Häufig seien seien solchen Zentren auch sog. Coworking-Spaces angeschlossen. Hier könnten sich dann Freiberufler, kleinere Start-ups oder auch Gruppen von bestehenden Unternehmen, Vereinen, Finanzdienstleistern und weiteren Partnern untereinander vernetzen, Arbeitsplätze schaffen und / oder in Warendorf halten.

Wiwa bitte, in Zusammenarbeit mit dem Verein über einen geeigneten Standort nachzudenken – auch in zurzeit leerstehenden ehemaligen Unternehmensräumen.

Idealerweise lasse der Standort Erweiterungen zu und sei digital „voll erschlossen“. Heiner Kamp weiter: „Ein Digital-Hafen für Warendorf – besser können wir als Stadt die Basis für Unternehmensgründungen nicht legen.“

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