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Schützen im Ostbezirk

Zeit für Erinnerung

Warendorf

Auch den Schützen im Warendorfer Ostbezirk bleibt unter den aktuellen Pandemiebedingungen nicht anderes übrig, als den Fokus ab und zu auf die Vergangenheit einzustellen. So werfen die Schützen einen Blick zurück auf die Jubiläumsjahre vor 25 und vor 50 Jahren.

Die Schützen im Ostbezirk müssen von den Erinnerungen leben – lang ist es her. Dieses Aufstellen der Schützen fand im Jahre 2006 im Ostbezirk statt. Thron von 1996 Foto: Schützenverein OstbezirkSchützenverein Ostbezirk

Wie bereits im letzten Jahr steht auch das diesjährige Schützenfest im Ostbezirk ganz im Zeichen der Coronapandemie. Waren 2020 noch alle guten Mutes, dass die Absage eine einmalige Sache bleibt, wurden die Schützen auch in diesem Jahr eines Besseren belehrt. Allerdings ist ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Die Impfungen schreiten voran und geben berechtigte Hoffnung, dass im nächsten Jahr dann endlich wieder in gewohnter Weise gefeiert werden kann.

„Bis es soweit ist, sollen in diesem Jahr Auszüge aus der Vereinschronik zu den Schützenfesten der Jubiläumskönige vor 25 und 50 Jahren präsentiert werden“, schreibt der Schützenverein Ostbezirk in einer Pressenotiz.

Das Schützenfest vor 25 Jahren wurde am 18. und 19. Mai im Jahr 1996 gefeiert:

König Günter Nienberg und Königin Margret Nienberg führten in diesem Jahr das Schützenvolk im Ostbezirk an. „Heute treten wir leider zum letzten Mal hier auf dem Hof Koch an“, bedauerte der erste Vorsitzende Hans Strotmann am Samstag des Festreigens; das neue Baugebiet Heustraße forderte die ersten Änderungen im Programmablauf der Festtage.

Ostbezirk verändert sich stetig

„Vom reinen landwirtschaftlich geprägten Bild der vergangenen Jahrzehnte zum städtischen Siedlungsgebiet hat sich ein großer Teil des Ostbezirks seither langsam aber stetig verändert“, heißt es in der Pressenotiz. „Dieser Wandel bietet aber auch die Chance, die man zum Wohle des Vereins nutzen muss. Viele Bewohner der neuen Baugebiete bekennen sich zum Ostbezirk und haben sich mit ihrem Vereinsbeitritt zum Schützenwesen und heimatlichen Brauchtum gemäß dem Spruch auf der Vereinsfahne „In Freid un Naut hol wie tohaup“, verpflichtet.“

Thron von 1996 Foto: Schützenverein Ostbezirk

Der Sonntag des Schützenfestes im Jahre 1996 stand dann wieder ganz im Zeichen der Nachfolgefrage des noch amtierenden Königs Horst Bleier und seiner Königin Waltraud. Die Pünktlichkeit des letzten Jahres konnte nicht erreicht werden. 17.11 zeigte schon die Uhr, als Günter Nienberg mit dem 747. Schuss den stolzen Adler, der schon einige Zeit unentschlossen wackelte, mit letzter entschlossener Konsequenz „erledigte“.

Thron von 1971 Foto: Schützenverein Ostbezirk

In den Hofstaat beriefen König Günter und Königin Margret folgende Paare: Anne de Pierro und Dieter Matz, Ruth und Werner Ostlinning, Birgit Strohbücker und Klaus Ostlinning, Daniela und Frank Petermann, Martina Geffke und Rainer Elkmann, Marion Althaus und Berni Grundmeier

Das Schützenfest im Ostbezirk vor 50 Jahren (1971) fand am 22. und 23. Mai 1971 auf dem Hof Lutterbeck statt. Wie auch in dem Jahr zuvor wurde wieder an zwei Tagen gefeiert. Der Samstag war ausgefüllt mit bewährtem Programm, und das Wetter zeigte sich für die Ostbezirk-Schützen von der besten Seite.

Am Sonntag konnte Heinrich Baumjohann mit dem 300. Schuss den Kampf um die Königswürde für sich entscheiden. Zur Königin erkor er sich Maria Funke. Dem Hofstaat im Jahre 1971 gehörten an: Adolf Brinkmann mit Frau Diethild, Franz Kaiser mit Frau Klara, Theo Lutterbeck mit Frau Marlies, Paul Wiedenlübbert mit Braut Elisabeth Füchtenkötter, Bernhard Brinkmann mit Frau Margret. Sehr viele Zuschauer und Gäste kamen vor 50 Jahren ins Stadtfeld, um mit den Schützen den abendlichen Krönungsball zu feiern, der sich bis in die frühen Morgenstunden hinzog. Der Schützenverein im Ostbezirk möchte im laufenden Jahr 2021 aber auch seine Jubilare gebührend erwähnen. Für 25 Mitgliedschaft im Verein gilt es zu ehren: Norbert Scheimann, Hubert Kuhlmann, Karl-Heinz Amsbeck, Bernd Kortenstedte, Winfried Klosterkamp und Heino Brinkmann. Auf eine Mitgliedschaft von nunmehr stattlichen 65 Jahren blicken Gerhard Freye und Heinz Bruland.

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