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Warendorfer Anwalt wegen Parteiverrats auf der Anklagebank

Zeugen erinnern sich nicht

Warendorf

Wegen Parteiverrats in fünf Fällen hat sich seit Dienstag ein Warendorfer Anwalt und Notar vor dem Landgericht in Münster zu verantworten. Die Verhandlung wird am 6. Juli fortgesetzt.

Von Joachim Edler

Wegen Parteiverrats in fünf Fällen hat sich seit Dienstag ein Warendorfer Anwalt und Notar vor dem Landgericht in Münster zu verantworten. Die Verhandlung wird am 6. Juli fortgesetzt. Foto: Edler

Dreieinhalb Stunden Aufarbeitung eines komplexen Sachverhalts. Wegen Parteiverrats in fünf Fällen hat sich seit Dienstag ein Warendorfer Anwalt und Notar vor dem Landgericht in Münster zu verantworten. In erster Instanz war er vom Amtsgericht zu 14 Monaten auf Bewährung und einer Geldstraße von 20 000 Euro verurteilt worden. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch der Rechtsanwalt legten Berufung gegen das Urteil ein. Die Staatsanwaltschaft spricht von einer „ganz besonders verwerflichen und groben Verletzung der Anwaltspflicht“ und fordert ein Berufsverbot. Der Anwalt des Angeklagten, Detlev Ströcker (Strafverteidiger im Korruptionsprozess am Landgestüt) plädiert weiter auf Freispruch, vermutet aber, dass der Fall wohl erst vor dem Oberlandesgericht in Hamm entschieden wird.

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