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Sommerkonzil des Nikolaus-Collegiums

Zukunftspläne diskutiert

Freckenhorst

Gedanken über die Gestaltung des Vorabends vor dem Nikolausfest machte sich das Freckenhorster Nikolaus-Collegium im Rahmen seines Sommerkonzils. Daneben wurden auch schon weitere Pläne für Zukunft ins Visier genommen.

Von Andreas Engbertund

Nikolaus-Primas Richard Poppenborg (l.) freute sich, dass nach über eineinhalb Jahren wieder ein Treffen des Nikolaus-Collegiums stattfand. Er informierte im Rahmen des Sommerkonzils die Mitglieder über aktuelle Entwicklungen. Foto: Andreas Engbert

Groß war die Freude des Wiedersehens: Am Freitag trafen sich die Mitglieder des Nikolaus-Collegiums Freckenhorst auf dem Hof Sternberg nach langer Pause wieder. Das Sommerkonzil bietet Gelegenheit, in gemütlicher Runde über die Aktivitäten des Vereins zu sprechen. Und an Themen mangelte es nicht. Etwa der abgesagte Nikolausabend im vergangenen Jahr: „Nichtsdestotrotz konnten sich 2020 die Kinder darüber freuen, dass wir die Tüten verteilt haben“, dankte Primas Richard Poppenborg den Nachbargemeinschaften für ihren Einsatz am Nikolausabend, als sie Geschenktüten vor die Türen der Kinder in Freckenhorst gestellt haben.

Wie der Vorabend des Nikolausfestes in diesem Jahr gestaltet werden kann, sei jedoch noch offen. Die Planungen von Vorstand und dem erweiterten Vorstand, der im Nikolaus-Collegium Konsistorium heißt, gehen in verschiedene Richtungen weiter. Wichtig sei, den Nikolaus für die Kinder in jedem Fall wieder erlebbar zu machen.

Freckenhorster Herbst

Etwas konkreter gehen die Planungen für den Freckenhorster Herbst weiter. Die Werbegemeinschaft habe vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass der Trödelmarkt nach Möglichkeit stattfinden solle, berichtete Poppenborg den Mitgliedern.

Dann wollen sich auch die Nikolause wieder mit einem Spießbratenstand beteiligen: „Wenn die Auflagen leistbar sind.“ Die Planungen für das kommende Jahr, in dem das Collegium sein 75-jähriges Bestehen feiert sowie für Reisen zur befreundeten Nikolausgilde in Hauzenberg (Bayern) und nach Rom gingen ebenfalls weiter.

Rassismusvorwürfe

Mit einer Arbeitsgruppe reagiert das Collegium auf Rassismusvorwürfe, die im vergangenen Jahr im Internet laut geworden sind. Dort wurde das „Blackfacing“, also des Schwärzens des Gesichtes beim Knecht Ruprecht als rassistisch kritisiert.

Eine Gruppe um Obermuff Rainer Poppenborg wolle sich nun mit dieser Kritik und Diskussion aber vor allem auch der Darstellung und der Figur des Ruprechts im Freckenhorster Nikolausbrauchtum weiterhin auseinandersetzen.

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