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Francesco Galea kocht jetzt auch im ehemaligen „O Sole Mio“

Zweite Ausgabe von Lantica

Warendorf

Das Herz von Francesco Galea schlägt schon lange für Warendorf – sein italienisches Restaurant Lantica ist ein Begriff. Jetzt eröffnet er das Lantica II. Dort setzt er auf eine andere Speisekarte, aber auch auf Bewährtes wie die Kegelbahn im Hause.

-rele-

Francesco Galea eröffnet eine zweite Ausgabe des Lantica und zwar in den Räumen des ehemaligen „O Sole Mio“. Zwei Pizzabäcker kommen direkt aus Italien. Foto: Rebecca Lek

Francesco Galea ist Italiener durch und durch. Vor rund 30 Jahren kam er aus seiner Heimat nach Warendorf und startete seine kulinarische Karriere im damaligen O Sole Mio. Erst arbeitete er als Koch, dann stieg er als Teilhaber ein. Hier ging es eher ums Managen und Dirigieren. Um ganz eigener Herr zu werden, entschied er sich dann dafür, in Everswinkel sein eigenes Lokal „Lantica“ aufzumachen. Galeas Herz schlug aber weiterhin für Warendorf, sodass er wieder zurückkam, um an der Freckenhorster Straße sein Lokal unter dem gleichen Namen aufzumachen.

In den Räumlichkeiten des ehemaligen O Sole Mio

Die geplante Eröffnung musste aufgrund technischer Probleme auf die nächste Woche verschoben werden. In den Räumlichkeiten vom ehemaligen „O Sole Mio“ wird der zweite Laden eröffnet – den man kaum wieder erkennt. Die Wände strahlen in hellen Farben und das gesamte Mobiliar wurde ausgetauscht. Die Stühle stehen in warmen Gelb- und Grüntönen für die Gäste bereit und laden zum Verweilen ein. Im Innenraum stehen so rund 60 Sitzplätze zu Verfügung. Der Biergarten soll ebenfalls noch hergerichtet werden und bis zu 130 Gästen Platz bieten. Die Speisekarte unterscheidet sich allerdings von dem ersten Lokal. „Wir haben einen italienischen Steinofen importiert“, berichtet Galea mit strahlenden Augen. Der Steinofen der Firma Mam ist ein besonderes Stück, denn innen liegend befindet sich eine Steinplatte, die sich um die eigene Achse dreht. An einer offenen Flamme können so bei 350 Grad Celsius gleichzeitig acht Pizzen backen. Als Spezialität des Hauses wird es die Pinsa Romana geben – eine herzhafte italienische Focaccia. Der Teig hat im Gegensatz zu herkömmlichen Pizzateig einen höheren Wasseranteil und hat eine deutlich längere Gehzeit. Um den richtigen italienischen Geschmack zu bekommen, hat sich Galea gleich zwei Pizzabäcker aus Italien „importiert“. Mittwoch gab es den ersten Probelauf, bei dem sie sich mit dem Herzstück des Lokals vertraut machten und gleich die ersten Pizzen probieren konnten. Aber nicht alles wollte Francesco Galea ändern: „Die Kegelbahnen müssen bleiben. Noch haben wir auch freie Zeiten“, berichtet Galea.

Die Eröffnung an sich verschob sich mehrmals: Lieferengpässe gab es dabei nicht nur beim Ofen. „Unser Schild wird frühestens nächste Woche ankommen“, so Galea.

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