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Alex Christensen in der Halle Münsterland

Launige Disco-Sause

Münster

Endlich wieder Partystimmung in der Halle Münsterland: Der frühere DJ und Komponist Alex Christensen und das „Berlin Orchestra“ sowie hervorragende Sängerinnen und weitere Instrumentalisten schafften es, Tanz-Hits gefühlvoll aufzufrischen. Das Publikum sang mit und tanzte.

Von Werner Zempelin

Alex Christensen in der Halle Münsterland Foto: Zempelin

Die Besucher in der Halle Münsterland wurden am Dienstagabend in die Disco-Partystimmung der 1980er- und 1990er-Jahre versetzt: Der frühere DJ und Komponist Alex Christensen und das „Berlin Orchestra“, sowie hervorragende Sängerinnen und weitere Instrumentalisten schafften es, Harmonien weltbekannter Tanz-Hits mit dem Klangkörper eines Orchesters neu und zeitlos aufzufrischen.

Auch das raffinierte Bühnendesign sorgte im Zusammenspiel mit einer reich an Effekten ausgestatteten Lichtschau für beste Unterhaltung.

Ausgelassenes Tanzen

Die Zuschauer wurden generationsübergreifend mitgenommen auf eine musikalische Zeitreise und in dem Gefühl, in einer Groß-Disco in Münster zu sein wie früher in den 90er Jahren: Ausgelassen zu tanzen, das hatten die Fans, die zum Classic-Dance-Event gekommen waren, anscheinend sehr vermisst.

Bereits bei den ersten Songs klatschten und sangen die meisten Besucher mit, bald standen alle Fans. Schon kurz nach dem Auftakt durch das Orchester waren die Zuschauer eingestimmt durch den Song „Freed from Desire”, präsentiert mit der wundervollen Stimme von Sängerin Linda.

Begeisterung bei den Fans

Berühmte Hits mit Sängerin Yazz und Songs von „U96“ heizten die Stimmung weiter an. Auch der Song „Sandstorm“, unterstützt durch den Saxofonisten Valerio und die Geigerin Katharina, begeisterte das Publikum.

Für emotionale Begeisterung der Fans sorgte nach der Pause die Sängerin und gebürtige Portugiesin Ana Kohler. Der Tik-Tok-Star trug ein bezauberndes Outfit und gab den Songs „Sweet Dreams” und „Never Ending Story“, unterstützt durch das einfühlsame Orchester, das besondere Extra.

Weitere Riesenhits standen auf der Set-List: „Heaven“, „Everytime we touch“, „Tainted Love” oder „What is Love” schlugen ein - nicht nur in den Charts, sondern ebenso bei den Zuschauern, die einige Zugaben durch ständiges Rufen und Klatschen herausholten. So gab es mehr als zwei Stunden lang bei den etwa 1600 Besuchern Herzklopfen, pure Lebensfreude, grandiose Glücksmomente und großes Entertainment – also alles, um einen unvergesslichen Classic-Pop-Konzertabend der besonderen Art mit dem großen DJ aus Hamburg miterleben zu können. Alex Christensen brachte den Zuschauern mit Schwung ihr Lebensgefühl von vor 30 Jahren zurück: endlich wieder einmal feiern, als gäbe es kein Morgen und kein Corona.

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