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Maybebop gastierten im Congress-Saal

Neue Weihnachtssongs als Vorab-Zugabe

Münster

Auch die vier Sänger des A-Cappella-Ensembles Maybebop sind von der Pandemie gebeutet. Jetzt gastierten sie mit einem „Best of“-Programm in Münster – und boten auch gleich ein paar neue Weihnachtslieder feil. Falls Corona wieder einen Strich durch die Tour-Rechnung machen sollte.

-ukc-

Die Sänger von Maybebop begeisterten in Münster. Foto: Ulrich Coppel

Komische Zeiten erfordern komische Maßnahmen.“ So resümierte Maybebop-Bariton Oliver Geis zu Beginn des Konzertes am Samstagabend im gut gefüllten Congress-Saal der Halle Münsterland. Und spielte damit darauf an, dass die Zuschauer schon Weihnachtssongs hörten – drei Uraufführungen also zum aktuellen „Best of“-Programm. Bei steigenden Corona-Zahlen weiß man ja nie...

Seit 20 Jahren begeistert die vierköpfige A-cappella-Formation mit ihren Shows. Die Zutaten: Gute Stimmen, ausgeklügelte Arrangements, gekonnte Choreografien, spritziges Entertainment – und Interaktionen mit dem Publikum. „Schneekugel“ rief jemand in den Saal, „Aufsatzrasenmäher“ ein anderer. Manche Fans schienen sich bestens auf die Stand-up-Nummern vorbereitet zu haben. Auch der Stil durfte auf Nachfrage von Geis vorgegeben werden. Und so wummerte Tenor Lukas Teske groovige Technoloops, aus denen Geis spontan einen Songtext kreierte. Das machte Laune.

Im Weihnachtslieder-Potpourri bleibt ein einfallsreiches „Maria durch ein Dornwald ging“-Arrangement in Erinnerung. Countertenor Jan Bürger zog hier alle Register. Knalliger Klamauk dominierte hingegen bei „Es tanzt ein Bebop-Butzelmann“. Die Soli darin boten Bebop vom Allerfeinsten.

Am Ende des gut zweistündigen Konzerts gab es stehende Ovationen und die geforderten Zugaben.

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