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Festspiele: Bei 230 000 Besuchern nur zwei Infektionsfälle

Salzburgs System funktioniert

Salzburg/Münster

Salzburg macht es vor. Bei den Sommerfestspielen gab es bei einer Besucherzahl von 230 000 lediglich zwei nachgewiesene Corona-Fälle ohne Clusterbildung. Die Festspielleitung zeigt sich über den Erfolg der Hygienemaßnahmen und den Verlauf der Festspiele hocherfreut.

Von Johannes Loy

Präsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler Foto: Bernhard Müller

Hatten die Salzburger Festspiele schon 2020 ihre Jubelsaison zum 100. Geburtstag unter erschwerten Corona-Bedingungen bravourös gemeistert, so ist das Konzept 2022 ebenfalls voll aufgegangen. „Wir konnten in dieser Saison mit einem präzisen und konsequent umgesetzten Präventionskonzept zum zweiten Mal beweisen, dass Kulturveranstaltungen auch in Zeiten der Pandemie und in diesem Jahr der Delta-Variante möglich sind und sicher durchgeführt werden können“, sagt der Kaufmännische Direktor Lukas Crepaz vor dem Abschluss der Festspiele. „Nur zwei gemeldete Fälle unter 230 000 Besucherinnen und Besuchern ohne Folgeinfektion im Publikumsbereich und vereinzelte Fälle im Backstagebereich ohne Clusterbildung zeigen: In Zukunft kann die Frage nicht mehr sein, ob Kulturveranstaltungen stattfinden können, sondern wie.“

Lukas Crepaz, Kaufmännischer Direktor der Salzburger Festspiele Foto: Franz Neumayr

Dr. Helga Rabl-Stadler, die am Jahresende ihr Amt als Präsidentin der Festspiele abgibt, bilanziert: „Wir haben wohl selten so deutlich erlebt, dass Festspiele ein Heraustreten aus dem Alltäglichen bedeuten. Und wir haben wohl selten so intensiv empfunden, welche Wirkung gerade in Krisenzeiten Teilhabe und Gemeinschaft entfalten.“ Rabl-Stadler ergänzte: „In diesem zweiten Jubiläumssommer haben wir unser Versprechen erfüllt, all jene Produktionen, die wir für 2020 vorgesehen hatten und die die Pandemie verhinderte, zu realisieren.“

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