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Vierjährige Restaurierungsphase des weltbekannten sakralen Kunstwerks wird im Sommer beendet

Vom Todesdunkel ins Lebenslicht

Münster/Colmar

Einer der schönsten und ausdrucksstärksten Bild-Altäre findet sich im elsässischen Colmar. Der Isenheimer Altar von Matthias Grünewald (um 1480 – 1530) wurde seit 2018 für 1,4 Millionen Euro umfassend restauriert und aufgefrischt. Im Sommer soll er der Öffentlichkeit in neuem Glanz präsentiert werden.

Von Johannes Loy und Volker Hasenauer (KNA)

Mit übergroßem Zeigefinger weist Johannes der Täufer (rechts) auf den Gekreuzigten. Auf Latein steht dort: „Er muss wachsen, ich muss kleiner werden.“ Bleich und ohnmächtig sinkt Maria in die Arme des stets bartlos dargestellten Apostels und Lieblingsjüngers Johannes zurück. Maria Magdalena, mit langem und losem Haar dargestellt, ringt mit den Händen. Foto: Unterlinden-Museum

Eines der bedeutendsten Kunstwerke der Christenheit, der Isenheimer Altar von Matthias Grünewald (um 1480 – 1530), geht nach vier Jahren seiner restauratorischen Vollendung entgegen. Die Restaurierung galt als Wagnis und Herausforderung. Nun haben es die Experten fast geschafft.

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