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Burkhard Spinnen und Anastasiya Nesterova befragen Münsteraner

Was kann nach Corona weg?

Münster

Ein Schriftsteller und eine Künstlerin haben sich zusammengetan, um die Welt zu verbessern. Mit einer Umfrage auf dem Wochenmarkt fängt es an.

Gerhard H. Kock

Der Schriftsteller Burkhard Spinnen und die Künstlerin Anastasiya Nesterova fragen die Münsteraner: Was kann weg? Foto: Gerhard H. Kock

Burkhard Spinnen macht gerade befremdliche Erfahrungen. Mit seiner Ad-Hoc-Demo auf dem Wochenmarkt am Dom wird er für einen Corona-Leugner, Querdenker oder Schlimmeres gehalten. Dabei ist der Mann Träger mehrerer renommierter Literaturpreise und Mitglied im PEN-Zen­trum Deutschland. Was natürlich noch nichts heißen muss. Spinnen hat sich für sein neues Projekt eigens in ein weißes Gewand geworfen, verteilt Flyer hygienisch mit Handschuhen in Weiß, versteht sich. Jeder könnte ihn für einen Bohemien halten, wenn er sich denn nicht als Sandwich-Man zwischen zwei Werbefahnen gepackt hätte. Spinnen putzt mit der Grafikerin Anastasiya Nesterova Klinken für eine bessere Welt, in der weniger mehr ist. Passend zum absehbaren Ende der Pandemie und passend zur Jahreszeit heißt die Parole der Umfrage „Frühjahrsputz!“ Die Münsteraner sollen per Mail oder Postkarte Vorschläge machen: Was kann weg? Alles ist möglich.

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