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RTL-Tanzshow „Let’s Dance“

„Herr Llambi“ tippt: So schneidet Mathias Mester ab

Münster

Der Coesfelder Mathias Mester ist an diesem Freitag einer von drei Finalisten bei „Let‘s Dance“. Dabei hatte der kleinwüchsige Sportler mit Tanzen eigentlich nicht viel am Hut. Der strenge Chefjuror Joachim Llambi beurteilt Mesters Chancen.

Von Ralf Repöhler

Mathias Mester und seine Tanzpartnerin Renata Lusin Foto: RTL+

UPDATE (Samstag): Der Zirkusartist René Casselly hat die RTL-Show „Let's Dance“ gewonnen. Der dritte Platz ging an den ehemaligen paralympischen Sportler Mathias Mester (35). Er musste sich von Juror Joachim Llambi anhören, er habe „vielleicht manchmal einen Tick zu hart, nicht weich genug“ getanzt.

Finale! RTL hat die Puppen wochenlang zur Primetime tanzen lassen – an diesen Freitag entscheiden die Zuschauerinnen und Zuschauer, wer der neue „Dancing Star“ wird. Neben Fernsehmoderatorin Janin Ullmann (40) und Artist René Casselly (25) ist auch der Coesfelder und frühere Para-Sportler Mathias Mester (35) mit seiner Tanzpartnerin Renata Lusin im Finale von „Let’s Dance“ (RTL, 20.15 Uhr) dabei. Der „TikTok“-Star (400 000 Follower) rechnet sich gute Chancen aus.

14 Prominente, unter ihnen Moderatorin Amira Pocher, Comedian Bastian Bielendorfer und Schauspieler Hardy Krüger jr., hatten sich dem Tanzwettbewerb, der mit Corona-Ausfällen zurechtkommen musste, gestellt. Hartes Training, viel Schweiß und tagelanger Muskelkater begleiteten die Tänzerinnen und Tänzer auf dem langen Weg zum Pokal.

Silbermedaillengewinner bei den Paralympics

Der kleinwüchsige Mathias Mester (1,42 Meter) war als Kugelstoßer, Diskus- und Speerwerfer mehrfacher Welt- und Europameister, Silbermedaillengewinner bei den Paralympics und Behindertensportler des Jahres. Im vergangenen Sommer hatte er seine Karriere beendet. Heute tritt der frühere Para-Sportler und Podcaster immer häufiger im Fernsehen auf. Als die Anfrage von „Let’s Dance“ kam, „habe ich direkt gesagt, dass ich mir das gut vorstellen könnte“, sagte Mester in einem Interview mit unserer Zeitung.

Mit Tanzen hatte der Coesfelder („Man sollte nie vergessen, wo man das Laufen gelernt hat“) eigentlich nicht viel am Hut. Jetzt tanzt er jeden Freitagabend vor einem Millionenpublikum. „Das ist eine große Herausforderung“, so Mester.

Mathias Mester und Renata Lusin zeigen im Finale eine Rumba zu „It must have been love“ (Roxette), einen Paso Doble zu „The Final Countdown“ (Europe) und einen Freestyle-Tanz unter anderem zu „Mambo 5“.

Lieber „Bachelor“ als „Dschungelcamp“

Der für seine knallharten Beurteilungen gefürchtete Juror Joachim Llambi („Herr Llambi“) legt sich bei „Bild“ fest. Mester habe sich nicht unverdient ins Finale gekämpft. „Hatte immer viel Spaß, überzeugte mit seinem Einsatz, war gerade in den schnellen Tänzen sehr gut. Die langsamen Tänze lagen ihm aufgrund seiner Körpergröße nicht so sehr. Der kleine Weltmeister hat Außenseiter-Chancen von 15 Prozent“, so Llambi.

„Let’s Dance“ ist für den gelernten Bürokaufmann und Bauzeichner Mester nach kleineren Produktionen das erste richtig große Fernsehformat, bei dem er dabei ist. „Tatsächlich könnte ich mir nicht mehr vorstellen, in diesen Berufen zu arbeiten. Ich möchte gerne weiter Richtung Entertainment gehen“, sagte er. Was folgt, steht in den Sternen. „Ich bin jetzt erstmal froh, dass ich bei ,Let’s Dance‘ dabei bin“, so Mester. Angesprochen auf das „Dschungelcamp“, hält er sich zurück. „Bachelor“ zu sein, wäre ihm wohl lieber.

Im TV

@mathiasmester Wir drehen durch 😂🥳🙈 #dance #outfit #fyp #foryou @renatalusin_official ♬ Originalton - Weltmester

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