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Förderbescheide für 24 Kommunen

Mehr als 55 Millionen Euro für die Innenstädte

Münsterland

Regierungspräsident Andreas Bothe hat 34 Förderbescheide aus dem Städtebauförderprogramm 2022 des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von insgesamt 55,254 Millionen Euro übergeben. 24 Kommunen profitieren von der finanziellen Unterstützung.

Regierungspräsident Andreas Bothe Foto: dpa

„Der Internethandel, die Corona-Pandemie und nun auch noch die Energiekrise: Der Einzelhandel und die Innenstädte insgesamt kämpfen schon seit geraumer Zeit gegen immer mehr Widerstände an. Umso wichtiger ist, unsere Zentren gerade in dieser Zeit zu unterstützen, wo immer das möglich ist“, sagte Andreas Bothe am Donnerstagabend zu den Vertretern und Vertreterinnen der Kommunen.

Das Städtebauförderprogramm 2022 dient dem Erhalt und der Entwicklung der Stadt- und Ortskerne für lebendige Zentren. Außerdem sollen die Städte lebenswert gestaltet werden, um auch den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Stadterneuerungsprojekte im Fokus

Der Fokus der Förderungen liegt auf der Weiter- bzw. Ausfinanzierung bereits laufender Stadterneuerungsprojekte. In diesem Jahr werden aber in Sassenberg, Münster-Coerde und Bottrop Fuhlenbrock/Vonderort auch drei neue Projekte gefördert.

Im Kreis Borken werden Projekte in den Städten Bocholt, Borken, Bottrop und Vreden mit insgesamt 4,2 Millionen Euro gefördert. In den Kreis Coesfeld fließen 9,9 Millionen Euro für Projekte unter anderem in Billerbeck, Coesfeld und Lüdinghausen. Münster erhält insgesamt 3,7 Millionen Euro für die Projekte rund um den Bremer Platz, den Hafen, den Stadtteil Coerde sowie zur Förderung der Arbeitsgemeinschaft „Netzwerk Innenstadt NRW“. Im Kreis Warendorf erhalten fünf Kommunen – Ahlen, Beckum, Sassenberg, Telgte, Warendorf – insgesamt 5,7 Millionen Euro. Rheine und Altenberge im Kreis Steinfurt erhalten zusammen 6,8 Millionen Euro für diverse Projekte.

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