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Arbeitsmarkt

Mehr Arbeitslose im Bund und NRW - Münsterland hebt sich positiv ab

Münster/Nürnberg.

Der Arbeitsmarkt im Münsterland sendet positive Signale: Während die Erwerbslosigkeit im Februar in Deutschland insgesamt, aber auch in Nordrhein-Westfalen zunahm, ist sie in der Region im Februar gegenüber dem Vormonat leicht gesunken.

Jürgen Stilling

Der Andrang Arbeitsloser bei den Agenturen verringerte sich Im Münsterland. Foto: dpa

41.712 Arbeitslose seien offizielle registriert, meldeten die münsterländischen Arbeitsagenturen – ein Minus von 197 Menschen. Die Arbeitslosenquote verharrte unverändert bei 4,3 Prozent.

Schaut man auf die einzelnen Arbeitsagenturen im Münsterland, gab es Februar keine großen Veränderungen: Im Bezirk Ahlen-Münster (Stadt Münster und Kreis Warendorf) und im Bezirk Rheine (Kreis Steinfurt) lagen die Arbeitslosenquoten unverändert bei 5,2 bzw. 4,5 Prozent. Gesunken ist diese Quote lediglich im Bezirk Coesfeld (Kreise Borken und Coesfeld). Dort ging der ohnehin niedrige Wert weiter von 3,8 auf 3,7 Prozent zurück.

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern wuchs im Februar. Die Arbeitsagenturen gaben an, dass 3300 neue freie Stellen gemeldet wurden. Das waren 904 mehr als noch im Vormonat. Der Bestand offener Stellen liege derzeit bei 13 402, Gegenüber der Zahl im Februar 2020 sei das allerdings ein Minus von 860 Arbeitsplätzen, so die Agenturen.

Saisonuntypischer Anstieg

Bundesweit ist die Erwerbslosigkeit im Februar wegen der Corona-Pandemie saisonuntypisch leicht gestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 2,904 Millionen Menschen ohne Job, 4000 mehr als im Januar und 509 000 mehr als im Februar 2020. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 6,3 Prozent.

Auch in NRW ist der sonst übliche Rückgang der Arbeitslosigkeit im Februar ausgeblieben. Im bevölkerungsreichsten Bundesland waren im Februar 770 328 Menschen arbeitslos gemeldet, 1800 mehr als im Januar.

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