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Concorden-Chef blickt zuversichtlich in die Zukunft

Es geht wieder aufwärts

Horstmar

Coronabedingt hat der Vorstand der Gesellschaft Concordia alle karnevalistischen Veranstaltungen vorsichtshalber abgesagt. Allerdings hofft Vorsitzender Bernhard Föllen, dass es nun wieder aufwärts geht, und die große Schützenfamilie ihre sonst üblichen Traditionstermine in diesem Jahr abhalten kann. Schließlich lebt die Gesellschaft vom Zusammensein und gemeinsamen Erlebnissen.

Von Sabine Niestert

Vor 25 Jahren haben Karin und Winfried Mollenhauer die Gesellschaft Concordia als Prinzenpaar regiert. Foto: Concorden

Normalerweise

wären die Concorden jetzt im Karnevalsfieber, doch in Zeiten von Corona ist nichts mehr, wie es vorher einmal war. Um ein zögerliches Hin und Her zu vermeiden und bei den Mitgliedern rechtzeitig für Klarheit zu sorgen, haben die Verantwortlichen der Gesellschaft schon vor einigen Wochen alle närrischen Veranstaltungen abgesagt. Zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung von Covid 19, wurde deswegen auf den Neujahrsempfang sowie den Show- und Büttnachmittag verzichtet.

„Wir hatten zunächst überlegt, den Kostümball eventuell in alternativer Form anzubieten“, berichtet Vorsitzender Bernhard Föllen, dass die Gesellschaft wegen der ansteigenden Inzidenzen dann doch lieber davon abgesehen hätte. Der Concorden-Chef bedauert es, dass Karneval zum zweiten Mal in Folge für die Schützen und ihre Familien ausfallen muss, hofft aber, dass es jetzt wieder aufwärts geht und die nächsten Veranstaltungen, wie beispielsweise das Osterfeuer und die Generalversammlung stattfinden können. Während der Festversammlung vor dem Schützenfest sollen auch nach gewohnter Manier wieder die Jubelprinzen geehrt werden.

„Wir gehen auch davon aus, unser Schützenfest am ersten Juli-Wochenende wieder feiern zu können“, blickt der Vorsitzende optimistisch in die Zukunft. Schließlich seien die Corona-Zahlen im vergangenen Sommer auch gesunken, was einige Lockerungen zur Folge hatte. So war beispielsweise auch eine Kranzniederlegung zum Schützenfest-Termin möglich. Ferner hatte der Vorstand im September zum Dämmerschoppen auf die Vogelrode eingeladen, bei dem zahlreiche Schützen ihr Wiedersehen genossen haben. „Wir hatten mit 100 Gästen gerechnet und es sind 250 gekommen“, freut sich der Concorden-Chef, dass alle Generationen vertreten waren.

Dem Vorsitzenden und seinen Mitstreitern ist es wichtig, dass der Kontakt in der großen Schützenfamilie trotz der pandemiebedingten Einschränkungen gepflegt wird und die Gesellschaft so lebendig bleibt. Deswegen haben die Verantwortlichen im vergangenen Jahr unter anderem auch eine besondere Aktion durchgeführt, bei der es Lunchpakete für die Mitglieder gab, die persönlich überreicht wurden. Zudem wurde eine Adventsverlosung mit attraktiven Preisen angeboten.

Überglücklich und erleichtert ist Bernhard Föllen darüber, dass in 2021 die vereinseigene Theatergruppe wieder auftreten durfte und während ihrer vier Vorstellungen im Vereinshaus der Katharinen für beste Stimmung gesorgt hat. Dass sei für die Akteurinnen und Akteure nach der Theaterpause sehr wichtig gewesen, gibt der Chef zu bedenken, dass die vorherige Bühnenpause der Laienspielschar auf die Stimmung geschlagen sei.

Wie der Vorsitzende weiter berichtet, laufen die Vorbereitungen für das 175-jährige Bestehen der Gesellschaft, das in 2023 ansteht, bereits auf Hochtouren. In der Hoffnung, dass das Jubiläum im Juni 2023 ohne Einschränkungen gefeiert werden kann, ist der Festausschuss unter der Leitung von Martin Krechting aktiv.

Zum Schluss kündigt der Vorsitzende noch eine Überraschung für die Mitglieder an, doch mehr will Bernhard Föllen an dieser Stelle noch nicht verraten.

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