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Warnungen vor Sturm

Orkantief "Zeynep" wird Münsterland am Freitagabend treffen

Münsterland

Am Freitagabend wird das Münsterland erneut von einem Orkantief getroffen. Meteorologen warnen vor Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometer und appellieren an die Bevölkerung. 

Von Jonas Wiening

Eine Windfahne zeigt die Windrichtung an. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Das nächste Sturmtief ist auf dem Weg nach Deutschland. Aktuell befindet sich "Zeynep" über den britischen Inseln. "Mit extremen Geschwindigkeiten rollt es jetzt rüber und wird bereits am Samstag über dem Baltikum sein", sagt Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterkontor auf Nachfrage unserer Zeitung. 

Das Orkantief soll am Freitagabend dann das Münsterland erreichen. "Ab dem späten Nachmittag dürfte Zeynep auf die Region treffen", sagt der Meteorologe, der Windgeschwindigkeiten um die 100 Stundenkilometer erwartet. Die stärksten Windböen werden das Münsterland laut dem Experten zwischen 17 und 23 Uhr treffen. "Bleiben Sie zuhause", appelliert Jürgen Schmidt, der sagt, dass der Sturm ähnlich heftig wird wie tief "Ylenia", das Teile des Münsterlandes schon in der nacht von Mittwoch auf Donnerstag traf. Immer wieder kommen zum Wind auch stärkere Regen-Schauer dazu, so der Meteorologe.

Auf Bahnreisen solle am besten das ganze Wochenende verzichtet werden. "Und meiden Sie auch am Samstag und Sonntag Besuche in Wäldern", sagt Schmidt. Der Wind würde im Laufe der Nacht zu Samstag zwar abnehmen, es bleibe aber böig und Bäume und Äste könnten locker sein und gefährlich werden. Am Sonntagabend könne es dann zudem erneut stärkere Windböen geben.

Noch stärker als das Münsterland wird das Orkantief "Zeynep" den Norden Deutschlands treffen. "An der Küste können Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometer erreicht werden", sagt Jürgen Schmidt vom Wetterkontor.

Weitere Wetteraussichten

Am Samstag bleibt es windig, es kommt aber immer mal wieder die Sonne raus. "Der Sonntag ist dann ziemlich verregnet", sagt Meteorologe Jürgen Schmidt. Auch die kommende Woche soll eher durchwachsen werden mit vielen Regenschauern. Die Höchsttemperaturen werden immer um die 10 Grad liegen. 

Mit einem richtigen Wintereinbruch im Münsterland rechnet Meteorologe Jürgen Schmidt nicht mehr. "Es kann immer mal sein, dass es vereinzelt ein paar Schneeflocken geben wird, aber eine längerfristige Kaltfront ist in diesem Winter im Münsterland nicht mehr ersichtlich."

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