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Viele junge Zahnärzte lassen sich lieber anstellen

Praktizieren ja – Praxis nein

Münsterland

Eine eigene Praxis ist für Zahnärzte schon längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Holger Seib, sieht das mit großer Besorgnis. Thomas Bäumer, Geschäftsführer von „Colosseum Dental Deutschland“, überhaupt nicht.

Von Stefan Werding

Ein Zahnarzt gibt einer Patientin eine Spritze. Holger Seib, Chef der kassenzahnärztlichen Vereinigung, sieht es „mit großer Besorgnis“, dass junge Kolleginnen und Kollegen lieber als Angestellte arbeiten, statt eine Praxis zu übernehmen. Foto: IMAGO/Benitez

Mit „großer Besorgnis“ sieht der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Holger Seib, Praxen, in denen ausschließlich angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte arbeiten. In einem Interview mit unserer Zeitung sagt er: „Wir müssen da gegensteuern.“ Es sei an der Zeit, das „positiv besetzte Angestelltendasein zu relativieren. Wir müssen vermehrt junge Leute überzeugen, dass die Niederlassung sehr viele Möglichkeiten bietet, die sie als Angestellter nicht haben“, sagte er.

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