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Bandenmäßiger Subventionsbetrug

Razzia: Firmen im Münsterland durchsucht

Düsseldorf/Münsterland

Zu Unrecht sollen mehrere Täter Fördermaßnahmen aus Töpfen der Corona-Hilfe erhalten haben. Nun wurden in dem Verfahren zahlreiche Wohnungen und Büros durchsucht - auch im Münsterland. Es gab vier Festnahmen.

Von Ralf Repöhler

Das Landeskriminalamt NRW und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf haben die Durchsuchung von 35 Wohnhäusern und Büros veranlasst. Foto: dpa

Einsatzkräfte der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, des Landeskriminalamts NRW und der Steuerfahndung haben am Mittwoch wegen des Vorwurfs des bandenmäßigen Subventionsbetrugs insgesamt 35 Häuser und Büros in NRW, Niedersachsen, Hamburg und Berlin durchsucht, darunter zwei Firmen in Münster und Ascheberg. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf unserer Redaktion.

Das Verfahren richtet sich gegen 40 Beschuldigte, vier wurden in Dortmund, Essen und Köln festgenommen. Die fünf Hauptdrahtzieher sollen über ein Geflecht aus Scheinfirmen zu Unrecht staatliche Fördermaßnahmen aus Töpfen der Corona-Hilfe und Kreditanstalt für Wiederaufbau erlangt haben. Der Schaden liegt bei mindestens sieben Millionen Euro.

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