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Tödlicher Unfall bei Osnabrück

Reanimation gefilmt - Polizei ermittelt Gaffer

Osnabrück

Nach einem tödlichen Unfall auf der A30 bei Osnabrück hat die Polizei einen Gaffer gefunden, der mit seinem Handy die Reanimationsmaßnahmen gefilmt hat. 

WN

Symbolbild Foto: dpa

Für das Filmen von Rettungsmaßnahmen und Beleidigungen der Ersthelfer auf der A30 soll sich ein 32-Jähriger aus dem Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen verantworten. Es gehe um die Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches und Beleidigung, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Vergangene Woche Dienstag soll der Mann, der als Beifahrer in einem Auto saß, beim Vorbeifahren an einer Unfallstelle auf der Autobahn bei Osnabrück die Rettungsversuche für eine 44-jährige Autofahrerin gefilmt haben. Als die Ersthelfer ihn auf sein Fehlverhalten ansprachen, soll er sie beleidigt haben. Trotz der Hilfsmaßnahmen starb die Frau nach dem Unfall im Krankenhaus.

„Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Recklinghausen konnten die Beamten der Autobahnpolizei Osnabrück den Mann ermitteln”, heißt es in einer Polizeimitteilung. „Das Video wurde durch die Polizei unwiderruflich gelöscht.”

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