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7-Tages-Inzidenz über 50

Risikogebiet: Diese Regeln gelten jetzt im Kreis Borken

Kreis Borken

Der Kreis Borken ist das zweite Risikogebiet im Münsterland. Am Mittwoch meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW einen Inzidenzwert von 50,1. Gemäß der Coronaschutzverordnung treten ab Donnerstag neue Maßnahmen im Kreis in Kraft. [mit Video]

wn

Foto: dpa (Symbolbild)

Es hatte sich angedeutet, am Mittwoch gibt es Gewissheit: Seit Mitternacht gilt auch der Kreis Borken als Risikogebiet. Die 7-Tages-Inzidenz überschreitet nun auch die zweite Warnschwelle und liegt bei 50,1. Jetzt gilt nach dem Kreis Warendorf schon der zweite Münsterland-Kreis als Risikogebiet.

Video in Kooperation mit dem WDR:

Folgende Regeln gelten damit ab Donnerstag (22. Oktober):

· Maskenpflicht am Sitz- und Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen und sonstigen Veranstaltungen und bei Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen – darüber hinaus wird überall dort, wo der Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann, das Tragen einer Maske dringend empfohlen – das gilt insbesondere für die Fußgängerzonen.

· Begrenzung der Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen (Sport, Theater, Kino usw.) auf 100 Personen ab Samstag (24.10.), wenn kein besonderes Konzept beim Gesundheitsamt vorgelegt wurde (damit wäre sonst eine Teilnehmerzahl bis 500 im Freien bzw. 250 Innenraum möglich).

· Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum (Straßen, Plätze, Grünanlagen u.ä.) auf maximal fünf Personen oder wie bisher Personen aus zwei häuslichen Gemeinschaften oder ausschließlich Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Eheleute, Lebenspartner.

· Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr für Gastronomiebetriebe sowie für den gleichen Zeitraum ein generelles Verkaufsverbot von Alkohol.

· Beschränkungen der Teilnehmerzahlen für Feste aus herausragendem Anlass auf 10 Teilnehmer im öffentlichen Raum (z. B. Gaststätten). Zudem wird dringend empfohlen, Treffen in privaten Räumen auf ein Minimum zu beschränken.

Am Freitag (23. Oktober) soll der Krisenstab des Kreises Borken zusammenkommen, um über die neue Lage zu beraten und erforderlichenfalls weitere Maßnahmen auf den Weg bringen.

Landrat Dr. Zwicker bittet die Bürgerinnen und Bürger im Kreis um Verständnis für diese Einschränkungen. Gleichzeitig appelliert er, dass alle ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten zu haben. Jeder Einzelne sei gefordert, sich achtsam zu verhalten und Kontakte zu reduzieren. Dazu zähle vor allem, sich konsequent an die "AHA+L-Regel" – Abstand, Hygiene, Alltagmaske und Lüften – zu halten.

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