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Unterbringung geflüchteter Menschen

Hilferuf aus Rosendahl: Kleine Gemeinde gerät an ihre Grenzen

Rosendahl

Die Kommunen im Münsterland bekommen immer mehr geflüchtete Menschen zugewiesen. Die Kapazitäten der kleinen Gemeinde Rosendahl sind quasi erschöpft. Der Bürgermeister sucht nach kreativen Lösungen und überrascht mit einem Hilferuf.

Von Ralf Repöhler

Die Unterbringungskapazitäten sind erschöpft, jetzt soll das DRK-Heim in Rosendahl-Holtwick als Unterkunft für geflüchtete Menschen hergerichtet und genutzt werden. Ehrenamtliche Arbeit kann dort dann nicht mehr stattfinden. Foto: Leon Seyock/dpa/Collage: wn.de

Eine Gemeinde, drei Ortsteile. 11. 000 Einwohner. 370 aus aller Welt geflüchtete Menschen. 260 leben seit der großen Migrationswelle 2015 in Rosendahl, das zwischen den Kreisstädten Coesfeld und Steinfurt liegt. 110 Ukrainerinnen und Ukrainer sind seit dem Kriegsausbruch in Osteuropa dazugekommen. Jetzt steigt die Gesamtzahl fast täglich. Zuweisungen von zehn bis zwölf Personen, zuletzt auch wiederholt aus anderen Ländern, kommen im Moment wöchentlich hinzu. „Die Lage ist noch angespannter als 2015. Für eine kleine Kommune ist das gar nicht mehr händelbar“, sagt Christoph Gottheil.

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