1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Shopping-Bilanz „im Münsterland besser als in vielen anderen Regionen“

  6. >

Nach viertem Adventswochenende

Shopping-Bilanz „im Münsterland besser als in vielen anderen Regionen“

Münsterland

Die Umsätze aus der Vor-Corona-Zeit erreichen im Weihnachtsgeschäft nur wenige Einzelhändler. Doch im Münsterland fällt die Bilanz der Einzelhändler nach dem vierten Adventswochenende besser aus als in vielen anderen Regionen des Landes.

Von Stefan Biestmann

Der Samstag war im Münsterland in diesem Jahr der umsatzstärkste Adventssamstag. Foto: dpa

Während der Einzelhandel in NRW auch am vierten Adventswochenende eine gemischte Bilanz mit nur mäßigen Umsätzen verzeichnet, sieht es im Münsterland unter dem Strich etwas rosiger aus. Das Fazit falle „besser aus als in vielen anderen Regionen des Landes“, berichtet Karin Eksen, Geschäftsführerin des Handelsverbandes NRW Westfalen-Münsterland, im Gespräch mit unserer Redaktion. Deshalb ist die Bilanz nach dem Wochenende aus ihrer Sicht unter dem Strich insgesamt „zufriedenstellend“.

Der Kälteeinbruch helfe auch den Textilhändlern, da Winterkleidung verstärkt nachgefragt wurde, berichtet sie. Den Einzelhändlern gelang es aber nur „vereinzelt“, an die Umsätze im Adventsshopping aus der Vor-Corona-Zeit anzuknüpfen. Nach zwei Jahren, die auch im Advent von starken Corona-Einschränkungen geprägt waren, gebe es wieder den Trend, dass Menschen ihre Weihnachtseinkäufe in größeren Städten erledigen. Davon profitieren in der Region laut Eksen unter anderem Münster, Bocholt, Rheine und Warendorf. Man freue sich vor allem darüber, dass an den Wochenenden viele Niederländer im Münsterland unterwegs seien.

Der Samstag sei im Münsterland der bislang umsatzstärkste Adventssamstag in diesem Jahr. Jetzt hoffe man in den nächsten Tagen auf die „Last-Minute-Shopper“. Aber die Unsicherheit der Einzelhändler mit Blick auf gestiegene Energiepreise bleibe weiterhin bestehen, erklärt Eksen.

Startseite