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Zukunftspläne der Commerzbank

Sieben Filialen im Münsterland müssen schließen

Münster

Dass bei der Commerzbank gespart werden muss, ist lange bekannt. Auch dass Filialen geschlossen werden. Jetzt steht fest, welche Häuser im Münsterland betroffen sind.

Von Jürgen Stilling

Die Commerzbank schließt Hunderte Filialen – darunter auch sieben im Münsterland. Foto: dpa

Die angekündigte Schließung von 340 der bundesweit insgesamt 790 Filialen der Commerzbank trifft auch das Münsterland hart. Wie die für die Region zuständige Pressesprecherin, Jutta Wellmann, unserer Zeitung am Mittwoch mitteilte, werden sieben der elf Standorte im Münsterland geschlossen. Betroffen sind die Filialen in Coesfeld, Dülmen, Greven, Gronau, Ibbenbüren und Warendorf. Diese Häuser würden ab Oktober sukzessive geschlossen, erklärte Wellmann. 2022 folge dann noch Borken. Erhalten bleiben damit nur die Commerzbank-Standorte in Bocholt, Emsdetten, Münster und Rheine.

„Uns geht es um ein zukunftsfähiges Filialnetz und ein komplett neues, an den Bedürfnissen unserer Kunden orientiertes Geschäftsmodell“, erläuterte Heike Adamzik, Niederlassungsleiterin Privat- und Unternehmerkunden für die Region Münster, zu der alle Standorte, außer diejenigen in Borken und Bocholt, gehören. „Wir wollen die digitale Beratungsbank für Deutschland werden“, so Adamzik.

Adamzik betonte, dass die Commerzbank „eine individuelle Kundenkommunikation mit standortbezogenen Informationen“ starten wolle, sobald der Zeitplan und die Details zur Schließung der einzelnen Filialen feststehe. Parallel zu den Filialschließungen starte der Ausbau der persönlichen Beratung über Telefon, Video, Chat und E-Mail.

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