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Pandemie-Folgen

So trifft der zweite Corona-Winter Menschen im Münsterland

Warendorf/Münster/Havixbeck/Borghorst

Gerade schien es aufwärts zu gehen, da schnellten die Inzidenzen nach oben. Die Corona-Krise verändert das Leben auch derjenigen, die gesund geblieben sind. Ob Einzelhändler, Gastronom, Theaterdirektor oder Bandleader – die Rückkehr der Krise zerrt an den Nerven.

Von Martin Ellerich, Stefan Werding und Harald Suerland

Adventliche Dekoration an der Decke, aber die Lust auf den Weihnachts-Einkaufsbummel kommt bei den Kunden nicht recht auf: Einzelhändler wie Christoph Berger in seinem Modehaus Ebbers in Warendorf erleben zum zweiten Mal trübe Tage vor dem Fest. Dabei war im Sommer die Hoffnung noch groß. Foto: Foto: Martin Ellerich

„Wir hatten gestern Abend eine Dessous-Modenschau mit Late-Night-Shopping. Ich glaube, so exklusiv sind unsere Kundinnen noch nie beraten worden“, sagt Christoph Berger mit traurigem Humor. „Am Nachmittag hagelte es Absagen. Am Ende waren acht Kundinnen da.“ Üblich seien „40 bis 50 Gäste“, so der Inhaber des Modehauses Ebbers in Warendorf. Statt Weihnachtsstimmung, Glühweinduft und Adventsmusik gibt es in diesen Tagen verunsichernde Nachrichten über Inzidenzen, Intensivbetten und Einschränkungen. Verunsicherung verdirbt die Kauflaune – und Einzelhändlern das Geschäft.

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