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Wegen Corona

Sternsinger gehen nicht von Haus zu Haus

Münster

Selbst die Sternsinger sind nicht vor Corona geschützt. Wegen der Pandemie kommen sie im Januar nicht von Haustür zu Haustür. Aber die Leute alleine lassen wollen sie auch nicht.

Stefan Werding

Foto: Kindermissionswerk

Die Sternsinger werden Anfang des kommenden Jahres nicht von Haus zu Haus ziehen, um zu singen, den Segen auszusprechen und Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Das hat das Kindermissionswerk am Mittwoch bekanntgegeben. Stattdessen setzt es auf ein „kontaktloses Sternsingen mit alternativen Aktionsformen“. „Nichts machen ist keine Alternative. Ich vertraue auf die Kreativität der Sternsingerinnen und Sternsinger“, meinte der Präsident des Kindermissionswerks, Pfarrer Dirk Bingener.

Für das Bistum Münster kündigte Saskia Tietz vom Bund der deutschen katholischen Jugend (BdkJ) digitale Alternativen an. Denkbar sei, dass die Sternsinger Spendentüten mit Überweisungsträgern und den schwarzen Klebestreifen mit der Aufschrift „20*C+M+B+21“ in Kirchen oder Supermärkten verteilen. Sollten sich Pflegeheime oder Kliniken melden, könnten Kinder digital für sie singen. „Irgendwie findet die Aktion statt. Der Segen soll trotzdem verteilt werden“, sagt sie. Damit die Gruppen vor Ort neue Aktionsformen umsetzen können, wird die Aktion bis zum 2. Februar verlängert. Dazu können sie Segensbriefe und -pakete, Segensaufkleber und weitere Materialien beim Kindermissionswerk bestellt.

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