1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Streit eskalierte: Messerangriff auf 25-Jährigen in Recke

  6. >

Mordkommission ermittelt

Streit eskalierte: Messerangriff auf 25-Jährigen in Recke

Recke

Nach einem Messerangriff auf einen 25-Jährigen in der Nacht zu Freitag in Recke haben Polizisten noch in der Nacht den 19-jährigen Beschuldigten festgenommen. Das Opfer aus Mettingen erlitt bei dem Angriff lebensgefährliche Verletzungen, es wurde eine Mordkommission eingesetzt. 

Sabine Plake

Der Tatort war ein Supermarkt-Parkplatz in Recke. Foto: Heinrich Weßling

Nach einem Streit habe der Täter gegen 2.25 Uhr den anderen Mann aus Mettingen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt, teilt die Polizei auf mit. Tatort war ein Supermarkt-Parkplatz an der Klosterstraße. Ein Teil des Parkplatz wurde abgesperrt. Nach dem Messerangriff auf den 25-Jährigen nahmen Polizisten noch in der Nacht den 19-Jährigen mutmaßlichen Täter fest.

Der 25-jährige Mann aus Mettingen erlitt bei dem Angriff lebensgefährliche Verletzungen, die Ermittlungsbehörden haben eine Mordkommission eingesetzt.

Nach ersten Erkenntnissen entwickelte sich ein Streit zwischen den 19 und 25 Jahre alten Männern, in dessen Verlauf soll der Mann aus Recke ein Messer eingesetzt, mehrfach zugestochen und den 25-Jährigen damit lebensgefährlich verletzt haben. Dem Mettinger gelang es, mit seinem Fahrzeug vom Parkplatz zu flüchten.

Er hielt wenige Straßen weiter an. „Dort klingelte der Verletzte an einem Haus, die dort wohnenden Zeugen reagierten sofort und alarmierten Rettungskräfte“, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Der Verletzte machte noch in der Nacht erste Angaben zu dem ihm persönlich bekannten 19-jährigen Beschuldigten.

Drei Festnahmen

Polizisten nahmen den Recker an seiner Wohnanschrift fest. Er war in Begleitung zweier weiterer Männer aus Recke (22 und 27 Jahre alt), auch sie wurden vorläufig festgenommen.

"Um den Tatablauf zu rekonstruieren und die bislang nicht bekannten Hintergründe aufzuklären, haben die Beamten eine umfangreiche Spurensuche und Sicherung durchgeführt - und es stehen noch weitere Vernehmungen an", erläuterte Botzenhardt. "Sollten Zeugen das Geschehen auf dem Parkplatz beobachtet haben, mögen diese sich bitte an die Polizei wenden."

Zwei Kripobeamte waren am Morgen vor Ort und kümmerten sich um die „Tatortsicherung“. Die Absperrung sollte bis mittags dauern. Zwischenzeitlich hatte man die Feuerwehr gebeten, ein Zelt zu bringen, vermutlich wegen eventuellen Regens. Das sei aber nicht mehr benötigt worden, hieß es vor Ort.

Startseite
ANZEIGE