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Entspannung im Gartenstuhl

Tomaten machen es spannend

Was sind alternative Urlaubsformen in einer Zeit, in der zumindest Fernreisen nicht zu empfehlen sind? Marion Fenner hat eigentlich nicht viel Ahnung vom Gärtnern, aber dennoch viel Spaß daran. 

Marion Fenner

Marion Fenner Foto: Cengiz Sentürk

Den Tomaten beim Wachsen zuschauen, dabei geht Abschalten einfach am besten. Die Freude über den ersten klitzekleinen grünen runden Fruchtansatz, der täglich größer wird – und zu dem stetig weitere Früchte hinzukommen, das lenkt von allen Alltagssorgen ab.

Die beiden Erbsenpflanzen, in diesem Jahr zum ersten Mal angebaut, bilden endlich Schoten, die länger und dicker werden. Die Zucchini hat prachtvolle Blüten, die für sich alleine schon Freude bereiten. Aber wenn dort das erste Gemüse – diesmal der Sorte Yellow Tiger – angesetzt hat und Tag für Tag größer wird, macht das einfach richtig Spaß.

Sechs Pflanzen vom Markt

Zurück zu den Tomaten: Die sechs Pflanzen vom Markt sind nach ungewöhnlichen Formen und Farben ausgesucht. Als junge Pflanzen sahen alle gleich aus, da musste den Versprechungen des Verkäufers blind vertraut werden. Nun heißt es abwarten. Die Pflanzen sind ordentlich gewachsen, die Fruchtkörper jedoch alle noch grün, unterscheiden sich aber schon in der Form. Es bleibt also noch eine Weile spannend. Bei Paprika und Peperoni stehen Schildchen im Topf, die verraten, welche Farbe es später einmal werden soll.

Ein besonderer Hingucker im Beet ist die Artischocke. Riesengroß mit zwei perfekt gelungenen Blüten. Die wollen Besucher zumeist ernten und genießen, doch dafür ist die Pflanze nicht gedacht. Denn nicht alles muss nützlich sein, die Artischocke darf blühen und ist ausschließlich zum Anschauen gedacht. Anders ist das bei den Erdbeeren, die werden sofort gepflückt und verspeist, sobald sie rot sind.

Stattliche Köpfe

Wenn aus kleinen Salatpflänzchen stattliche Köpfe geworden sind, die Gurken erntereif sind und die Tomaten Farbe bekommen, geht der Spaß am Garten und den Pflanzen in die nächste Runde. Eine kulinarische Runde, bei der es sich ebenfalls richtig gut entspannen lässt. Am besten im Gartenstuhl mit Blick auf Töpfe und Hochbeet.

Wichtig ist bei alledem, dass die Sache nicht allzu viel Arbeit macht. Regelmäßig gießen und ab und an ein paar Körnchen Dünger, das muss reichen. Den Rest dürfen die Pflanzen ganz alleine machen.

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