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Mordkommission ermittelt

"Tumultartige" Vorfälle auf Kreuzung in Rheine - sechs Festnahmen

Rheine

Zunächst ging die Polizei nach einer Alarmierung am Samstagabend in Rheine von einem "klassischen" Unfall aus, zu dem sie gerufen wurde. Am Einsatzort wurden mehrere Fahrzeuge vorgefunden - es stellte sich jedoch heraus, dass vermutlich eine Auseinandersetzung der Grund für eine größere Menschenansammlung war. Mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen.

Der "Tatort" nach dem "tumultartigem Geschehen" auf einer Kreuzung in Rheine. Foto: Felix Fritzemeier

Laut Einsatzbericht der Polizei erhielten die Ordnungshüter am Samstagabend um 22.35 Uhr mehrere Hinweise zu einem möglichen Verkehrsunfall im Bereich der Kreuzung Hopstener Damm Ecke Siedlerstraße in Rheine. Bereits während der Anfahrt zum Einsatzort gingen weitere Meldungen ein, dass sich bis zu 20 Personen in dem Kreuzungsbereich aufhalten sollen.

Vor Ort wurden noch mehrere Personen angetroffen, andere dürften vor dem Eintreffen der Beamten bereits geflohen sein, vermutet die Polizei. In der Pressemitteilung wird von einem "tumultartigen Geschehen" an der Kreuzung berichtet, als die Einsatzkräfte eintrafen.

Drei Personen verletzt

Erste Ermittlungen ergaben, dass es im Bereich der Kreuzung zu einer Auseinandersetzung gekommen ist, in die mehrere Fahrzeuge involviert waren. Der Hintergrund hierfür soll im familiären Umfeld beteiligter Personen liegen. Im Rahmen dieses Streits wurden drei Personen verletzt - zwei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht und können diese voraussichtlich im Laufe des Sonntags wieder verlassen.

Sechs Tatverdächtige im Alter von 19 bis 25 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Zur Klärung der Hintergründe der Geschehnisse wurde "vorsorglich eine Mordkommission" eingerichtet, schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung.

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