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76-jährige Frau bei Verkehrsunfall auf der B 525 ums Leben gekommen

Ursache für Frontalzusammenstoß noch nicht geklärt

Coesfeld

Noch nicht geklärt ist die genaue Ursache des tödlichen Verkehrsunfalls, der sich am Montagmorgen auf der Bundesstraße 525 in Höhe des Abzweigs zur Benediktinerabtei Gerleve ereignet hat.

Von Manuela Reher

Bei dem schweren Unfall, der sich am Montagmorgen auf der B 525 in Höhe des Abzweigs Gerleve ereignete, kam eine 76-jährige Frau aus dem Großraum Berlin ums Leben. Foto: Foto: Manuela Reher

Bei dem Zusammenstoß eines Pkw mit einem Lkw war eine 76-jährige Frau aus dem Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg gestorben. Sie war gemeinsam mit ihrem Ehemann (75), ihrem Schwiegersohn (53) und ihrer Enkelin (9) in einem Auto der Marke Volkswagen in Richtung Nottuln unterwegs.

Aus bislang unbekannter Ursache geriet der Pkw laut Polizeiangaben gegen 10 Uhr in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Lastwagen mit Anhänger aus dem Kreis Bitburg frontal zusammen.

Der Pkw-Fahrer (53) aus Brandenburg und der Beifahrer (75) erlitten schwere Verletzungen. Letzterer war durch den Aufprall im Fahrzeug einklemmt worden und musste von der Feuerwehr Coesfeld aus dem Autowrack gerettet werden. Die Neunjährige, die mit ihrer Großmutter auf der Rückbank saß, wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Kinderklinik nach Gelsenkirchen geflogen.

Der Lkw-Fahrer aus dem Kreis Bitburg erlitt bei dem Unfall einen Schock.

Durch Zufall war ein Notfallsanitäter, der mit seinem Auto ebenfalls in Richtung Nottuln unterwegs war, direkt nach dem Zusammenstoß sofort vor Ort. Mehrere Notärzte und Rettungskräfte eilten zur Einsatzstelle, nachdem die erste Meldung um 10.13 Uhr eingegangen war. Sie versorgten hinter einer mobilen Sichtschutzwand die Unfallopfer und kämpften um das Leben der 76-jährigen Frau. Trotz Reanimationsversuchen erlag diese vor Ort ihren Verletzungen.

Auch eine Notfallseelsorgerin wurde hinzugezogen und stand als Ansprechpartnerin für die Unfallbeteiligten und Zeugen zur Verfügung.

Ein Unfallaufnahme-Team der Polizei aus Münster machte mit einer Drohne Aufnahmen von der Unfallstelle. Auch ein Mitarbeiter der Prüfgesellschaft Dekra war vor Ort, um das Schadensbild unter die Lupe zu nehmen und damit unter anderem Rückschlüsse auf das Tempo der am Unfall beteiligten Fahrzeuge zu ziehen. Die Bundesstraße 525 war auf dem Teilstück zwischen den Abzweigen Daruper Straße und Kloster Gerleve für rund fünf Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

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